Sandsteine sollen an Menschen erinnern, die etwas für Rottmersleben geleistet haben

Neuer Platz für die Ehrung verdienter Bürger

Von Constanze Arendt-Nowak

Rottmersleben l Wenn heute Abend der Laternenumzug nach dem Martinsspiel (Beginn: 17 Uhr in der Kirche) auf dem Rottmersleber Platz des Friedens endet, wird den Teilnehmern eine neue Tafel an der Wand der Scheune auffallen. "Bürger, die sich um Rottmersleben verdient gemacht haben", steht auf der Holztafel. Nach Plan des Ortsbürgermeisters Hans-Eike Weitz sollen zukünftig unter der Tafel kleine Tafeln aus Sandstein angebracht werden. In diesen sind dann die Namen und Lebensdaten von den zu Ehrenden verewigt. Sozusagen als Ersatz für eine Ehrenbürgerwürde, wie Hans-Eike Weitz sagt.

Die Idee hat nach Aussage des Ortsbürgermeister einst Kurt Pasewald in den Raum gestellt, nach einigen Vorbereitungen haben die Gemeindearbeiter Ralf Marquardt und Jens Klein die Tafel jetzt angebracht. Zwischen dem Stammbaum Rottmerslebens und dem Bildnis von Thietmar war noch Platz an der Scheunenwand.

Zwei Vorschläge von zu Ehrenden kursieren schon in Rottmersleben, sollen jedoch erst bekanntgemacht werden, wenn die Ortschaftsräte ihre Zustimmung gegeben haben. Überhaupt entscheiden die Ortschaftsräte, so Weitz, darüber, wer hier verewigt wird. "Es müssen auch nicht nur Personen sein, die schon tot sind, einzige Bedingung ist, dass sie sich um Rottmersleben verdient gemacht haben", erklärte er. Er selbst habe eine Willenserklärung abgegeben, dort nicht zu erscheinen.