Volkssolidarität

Die Agrargenossenschaft Ivenrode springt ein und löst Raumproblem für Senioren

Dank der Agrargenossenschaft Ivenrode konnte das Raumproblem für die Senioren der Ortsgruppe der Volkssolidarität gelöst werden. Geschäftsführer Hannes Crackau stellte spontan seine Räumlichkeiten für die monatlichen Treffen zur Verfügung.

Von Carina Bosse
Die Senioren der Ortsgruppe Ivenrode sind sehr froh, dass sich die Agrargenossenschaft bei ihnen gemeldet hat, um ihre Räume für die monatlichen Treffen bereitzustellen.
Die Senioren der Ortsgruppe Ivenrode sind sehr froh, dass sich die Agrargenossenschaft bei ihnen gemeldet hat, um ihre Räume für die monatlichen Treffen bereitzustellen. Foto: Cornelia Wollbrück

Ivenrode - Der monatliche Ivenröder Seniorentreff ist gerettet, denn mit der örtlichen Agrargenossenschaft hat sich jemand gefunden, der den Senioren künftig eine Räumlichkeit zur Verfügung stellen kann und möchte.

Nach einem Beitrag über den letzten Seniorennachmittag in der Volksstimme, wo sich die Frauen und Männer nach langen Monaten der Corona-Zwangspause noch ein letztes Mal bei Familie Pfeiffer treffen konnten, da die Gaststätte mittlerweile geschlossen ist, meldete sich Hannes Crackau, Geschäftsführer der Agrargenossenschaft Ivenrode, spontan bei der Gruppe. Er bot Karin Osterburg, der Ansprechpartnerin der Ortsgruppe der Volkssolidarität, die neu gestalteten Räume im ehemaligen LPG-Gebäude in der Bahnhofstraße für künftige Seniorennachmittage an.

Zur großen Freude aller Teilnehmer an den Ortsgruppentreffen der Volkssolidarität werden die Räume gesponsert durch die Agrargenossenschaft.

„Die neuen Räume sind ein Glücksfall für uns“, sagt Cornelia Wollbrück, die Koordinatorin der Kreis-Geschäftsstelle der Volkssolidarität aus Haldensleben. Sie ist erleichtert, dass sich die Ortsgruppe in Ermangelung eines Raumes nicht auflösen muss und sich nun weiter treffen kann.

Es wäre schade gewesen, wenn die liebgewordenen monatlichen Treffen, auf die sich alle immer sehr freuen, hätten eingestellt werden müssen. Denn in Ivenrode mangelt es schlicht an alternativen öffentlichen Treffpunkten zum bisherigen Standort bei Pfeiffers.

Tolles Ambiente

„Der Raum ist hell und freundlich, die Nebenräume sind ebenfalls sehr ansprechend und modern“, freut sich Cornelia Wollbrück über das tolle neue Ambiente, das bei den Senioren sehr gut ankam. Bis auf die Erkrankten hatten alle den Weg in den Kulturraum der Agrargenossenschaft angetreten.

Alle Mitglieder der Ortsgruppe hätten es sehr bedauert, wenn nach so vielen Jahren gemeinsamer Stunden die Ivenröder Volkssolidarität aus räumlichen Problemen aufgelöst werden müsste.

Karin Osterburg nutzte die Gelegenheit des ersten Treffens, um sich bei Hannes Crackau und seinem Team für Engagement und Bereitschaft zu bedanken.

Gleichzeitig galt Bärbel Pfeiffer großer Dank für die vielen Jahre, die die Gruppe in den Räumlichkeiten der Gaststätte verbringen konnte, stets gut bewirtet. Sie erinnerte auch noch einmal an stattgefundene größere Feste im Saal wie Herbst- oder Weihnachtsfeste, die nicht nur Ivenröder Senioren, sondern nicht selten auch Gäste aus umliegenden Orten gern genutzt hatten.

Vielleicht findet ja mit dem neuen Treffpunkt bei der Agrargenossenschaft auch noch der eine oder andere Einwohner den Weg zu den monatlichen Treffen. Die Ortsgruppen-Mitglieder würden sich über weitere Verstärkung in ihrer Mitte sehr freuen.