Weferlingen l Eine Woche, vollgepackt mit Erkundungen, Ausflügen, Erlebnissen, Eindrücken und dem gegenseitigen Kennenlernen, hat das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium Weferlingen derzeit Besuch aus seiner Partnerschule aus Ufa, der Hauptstadt Baschkortostans in der Russischen Föderation.

24 Schüler, zwei Lehrerinnen und die Schulleiterin des 93. Gymnasiums wurden von den deutschen Gastfamilien, Lehrern und Schulleiter Thomas Grießbach schon voller Spannung in Weferlingen erwartet.

Tagestour in den Harz

Am Montag verbrachten die Gäste und ihre Geschwister auf Zeit einen erlebnisreichen Tag an der Schule und lernten Weferlingen kennen. In von Schülern vorbereiteten Beiträgen wurden die Schule und der Ort in russischer und deutscher Sprache vorgestellt. Sportlich wurde es am Nachmittag, als es hieß „Sport führt zusammen und verbindet“.

Am gestrigen Dienstag stand die Harzstadt Wernigerode mit ihrem Schloss auf dem Tagestourprogramm. Auf dem Weg dorthin gab es einen Abstecher zur deutsch-deutschen Geschichte, indem die Grenzübergangsstelle Marienborn aufgesucht wurde.

Am heutigen Mittwoch und morgen stehen weitere Tagestouren in die Bundeshauptstadt Berlin und in die Autostadt Wolfsburg an, schließlich wollen die Gastgeber ihren Gästen viel bieten, genauso wie es auch bei den Gegenbesuchen in Ufa immer der Fall ist.

Videos werden erstellt

Ein besonders Augenmerk gilt in dieser Woche dem Projekt „Wie lebt eine deutsche Familie?“ Dieses Projekt war im vergangenen Jahr bereits in den russischen Gastfamilien gestartet worden, wo Weferlinger Gymnasiasten eine Woche zu Gast waren.

„In den gastgebenden Familien werden Interviews vorbereitet und durchgeführt“, sagt Russischlehrer Jürgen Wenz. Die Video-Mitschnitte werden am Ende der Besuchswoche an der Schule bearbeitet und gestaltet. Jeder Teilnehmer der Austauschwoche erhält eine Version des eigenen Videoclips.

„Wir hoffen, dass alle Teilnehmer gemeinsam eine erlebnisreiche und unvergessliche Woche verbringen, dass sich persönliche Freundschaften festigen und natürlich auch das Fundament der Schulpartnerschaft an Stärke zunimmt“, sagt der Pädagoge.

Dank an die Gasteltern

Ein großer Dank geht an die Gasteltern und -schüler, die durch ihre Bereitschaft, Gäste bei sich aufzunehmen, die Schulpartnerschaft mit Leben erfüllen, Einblicke in ihr ganz persönliches Leben gewähren und ganz nebenbei natürlich die Fremdsprache üben.

Dank gilt aber auch all jenen, die durch ihr Engagement und ihre Bewilligung von Mitteln den einwöchigen Austausch erst möglich gemacht hatten, darunter das Schulamt und die Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch.