Weferlingen l Ihr gutes Wissen in Sachen Tiere unserer Heimat haben die Mädchen und Jungen aus der Tagesstätte vom Weferlinger Kindercampus unter Beweis gestellt. Sie hatten das Waldmobil vom Haus des Waldes auf Schloss Hundisburg in Weferlingen zu Gast, um ihr Wissen, Können und Geschick mit Hirn, Hand und Fuß unter Beweis stellen zu können.

Aus großen Holzteilen entstanden zum Beispiel beim Puzzeln verschiedene Bilder mit Waldmotiven. Anna-Maria, Praktikantin aus dem Waldmobil, ließ die Kinder erzählen, welche Tiere, Bäume und Forstfahrzeuge auf den Bildern zu sehen sind, konnte dann hier und da noch einiges ergänzen. Nicht ein Traktor, wie die Kinder meinten, sondern ein Harvester war auf einem der Motive zu erkennen. Dieses Gerät ist ein Multikönner und hilft den Waldarbeitern bei ihren Aufgaben in der Baumbewirtschaftung, lernten die Campuskinder.

Gleich nebenan stand eine ganze Reihe von Tieren auf dem Themenplan. Vom Eichhörnchen bis zum Dachs stellten die Kinder eine ganze Bandbreite ihres Wissens vor. Wo die Tiere zu Hause sind, was sie können und fressen, wie sie leben, wann sie schlafen... dank Naturfreund Michael Rigo, aber auch vielen Eltern und Großeltern, hatten die Kinder ein umfangreiches Wissen.

Bilder

Wie viele Stacheln hat ein Igel?

Wer weiß schon, dass so ein kleiner Igel sage und schreibe zwischen 6000 und 8000 Stacheln aufweist, dass die Ohren des Hasen Löffel und sein Schwanz Blume genannt wird, dass der Dachs ein sehr ordentliches Familiengruppenmitglied ist oder dass im Gegensatz zu ihm der Fuchs unordentlich ist, beim Dachs zwar oft mit einzieht, dann aber wegen seiner Liderlichkeit wieder herausgeschmissen wird.

Reh-, Rot- und Damwild konnten anhand von Geweihteilen erkannt werden, und auch wenn die alle unterschiedlich aussehen, stellte sich das Erkennen doch als recht knifflig heraus. Regelmäßig sind die Weferlinger Steppkes, spätestens, wenn sie im letzten Kindergartenjahr Waldfüchse werden wollen, mit dem Weferlinger Michael Rigo im Wald auf Achse, um die Natur zu beobachten, Spuren zu entdecken und vielleicht sogar die eine oder andere tierische Behausung zu finden. Die Geräuschebox überraschte dann sogar so manche Erzieherin, denn was da an Rufen zu hören war, konnte oft nicht exakt eingeordnet werden.

In den Blackboxen hatten die Mitarbeiter des Waldmobils so Einiges versteckt, das es zu ertasten galt.

Um Konzentration und Geschicklichkeit ging es dann beim Zapfenlauf. Auf zwei Stöcken mussten die Kinder einen Tannenzapfen balancieren und eine Strecke damit um die Wette absolvieren. Auch diese spannende Aufgabe meisterten die Kinder mit außerordentlich großem Eifer.