Althaldensleben l „Ursprünglich sollte bis Ende des Jahres alles fertig sein“, informiert Bauamtsleiter Holger Waldmann. Mit dem Gebäude werde das auch klappen. Nur die Neugestaltung des Außengeländes werde länger dauern. Laut der zuständigen Projektingenieurin Elfi Kühnel soll sie Ende des Monats beginnen, aber voraussichtlich erst 2020 abgeschlossen werden.

Das liegt unter anderem an der Jahreszeit, aber auch daran, dass die Baufirmen den Platz vor dem Kita-Gebäude zum Parken und zum Abladen von Material und Maschinen brauchen. Doch wenn alles gut läuft, sollen die Kita-Kinder Ende Februar 2020 zurückkehren können. Das neue Dach ist fertig. „Die Fassadenarbeiten laufen. Sie haben auf der Rückseite des Gebäudes begonnen“, informiert Elfi Kühnel. Auf der Vorderseite sind bereits bunte Elemente in den Farben des Regenbogens zu sehen. Aber vor allem im Inneren hat sich einiges getan. Ein neu gestalteter Eingang und ein Aufzug sorgen für einen barrierefreien Zugang zu allen Räumen.

Das Erdgeschoss soll von den Krippenkindern genutzt werden. Das Obergeschoss ist laut Holger Waldmann vor allem für die Kindergartenkinder gedacht. Dort war bereits der Maler im Einsatz. Der Estrich ist im gesamten Gebäude verlegt. Damit die Leitungen für die Fußbodenheizung folgen können, muss der Estrich vorgeheizt werden. Wie Holger Waldmann erklärt, dauert das etwa 14 Tage. Anschließend kann der Bodenbelag verlegt werden. Die Elektrik ist neu. Im Obergeschoss verfügen die Gruppenräume über einen direkten Zugang zu einem Balkon. Für die Erdgeschoss-Räume gibt es eine Terrasse. Beides ist verschattet, damit die Jungen und Mädchen nicht zu viel Sonne abbekommen.

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Beschichtung für Fußboden fehlt noch

Im Nebengebäude der Kita ist der Fließenleger im Einsatz. Die Wände sind bereits weitgehend fertig. Es fehle noch Epoxidharzbeschichtung für den Fußboden, so Elfi Kühnel.

Die Sanierung des Regenbogens hat bereits im November 2017 begonnen. Allerdings fiel eine Rohbaufirma unerwartet aus und ging in Insolvenz. Daraufhin musste zunächst ein Gutachter klären, welche Arbeiten bereits erledigt waren und welche nicht. Letztere mussten neu ausgeschrieben werden. Das führte zu zeitlichem Verzug, auf den sich auch andere Gewerke einstellen mussten. Die Kosten gingen ebenfalls in die Höhe.

Wie Sven Brack, Abteilungsleiter für Hoch- und Tiefbau im Bauamt, erklärt, wird für die Sanierung der Kita-Gebäude mit Kosten von 2,6 Millionen Euro gerechnet. Hinzu kommen rund 235.000 Euro für die Neugestaltung des Außengeländes. Allerdings gibt es auch eine Förderung aus dem Programm „Stark III Efre“. Die liegt bei rund 1,33 Millionen Euro. Wie Sven Brack weiter ausführt, sorgen die Miete für das Ausweichquartier der Kinder auf dem Süplinger Berg und die neue Ausstattung des „Regenbogens“ für weitere Kosten. Nimmt man alles zusammen, liegt die Summe bei etwas mehr als drei Millionen Euro