Haldensleben l Einen erdrutschartigen Sieg verzeichnete die Wählergemeinschaft Süplingen-Bodendorf. Sie kam auf 1198 Stimmen und damit auf 92,37 Prozent. Damit konnte sie acht Sitze im Ortsrat gewinnen. Die Mandatsträger sind: Karsten Ulrich (234 Stimmen), Nicolle Ilse (143 Stimmen), Annette Koch (143 Stimmen), Egbert Hoppe (137 Stimmen), Ingolf Butge (129 Stimmen), Marc Ziese (112 Stimmen), Herbert Ernst Kahle (109 Stimmen) und Gilbert Brennecke (103 Stimmen). Dirk Brennecke trat für die AfD an. Mit 7,63 Prozent (99 Stimmen) erhielt er ebenfalls einen Sitz in Ortsrat. Die Wahlbeteiligung lag bei 58,54 Prozent.

In Hundisburg konnte die CDU einen stattlichen Zugewinn verbuchen. Bei der letzten Wahl kam sie 2014 auf einen Stimmenanteil von 35,4 Prozent. Dieses Mal waren es 52,37 Prozent (629 Stimmen). Trotzdem bleibt die Zahl der CDU-Mandate konstant bei drei. Rechnerisch würde es künftig für fünf Sitze reichen. Allerdings waren nur drei Kandidaten für die CDU ins Rennen gegangen: Nico Schmidt erhielt 345 Stimmen, Thomas Seelmann und Holger Tuchen kamen auf 206 beziehungsweise 78 Stimmen.

Bunte Mischung in Wedringen

Zweitstärkste Kraft bleibt die Linke. Sie erhielt 21,32 Prozent, hat damit aber künftig zwei statt drei Sitzen. Ihre Vertreter im Ortsrat sind Hagen Bergmann (149 Stimmen) und Andre Franz (107 Stimmen). Die FUWG erhielt 9,58 Prozent und damit einen Sitz. Für sie ist Thomas Herrmann (115 Stimmen) im Ortsrat. Florian Jericke konnte sich als Einzelbewerber mit 123 Stimmen beziehungsweise 10,24 Prozent ein Mandat sichern. Für Axel Braumann reichte es mit 78 Stimmen beziehungsweise 6,49 Prozent nicht. 54,51 Prozent der wahlberechtigten Einwohner gaben ihre Stimme ab.

Ein relativ buntes Bild bietet der Ortschaftsrat Wedringen. Auch hier ist die CDU mit 45,67 Prozent und drei Sitzen die stärkste Kraft. Ihre Mandatsträger sind Steffen Kapischka (179 Stimmen), André Wiklinski (139 Stimmen) und Michael Englerth (35 Stimmen). Darüber hinaus haben vier Einzelbewerber den Einzug geschafft: Steven Berg kam auf 10,22 Prozent (79 Stimmen), Christian Strunk auf 9,31 Prozent (72 Stimmen), Roland Voitus auf 16,56 Prozent (128 Stimmen) und Hans-Henning Wiese auf 12,29 Prozent (95 Stimmen). Die beiden Einzelbewerber Dirk Thieme und Marcel Zülsdorf verpassten den Einzug in den Ortschaftsrat. Die Wahlbeteiligung betrug 55,08 Prozent.

Drei Kräfte in Uthmöden

In Uthmöden gibt es künftig drei Kräfte im Ortsrat. Mit 54,66 Prozent konnte die Freie Wählerliste Uthmöden die meisten Stimmen (334) auf sich vereinen. Sie kommt damit auf fünf Sitze. Vertreten wird die Freie Wählerliste von Fabian Girmann (102 Stimmen), Marie Ohrdorf (90 Stimmen), Christopher Appel (59 Stimmen), Johannes Kusian (46 Stimmen) und Verena Maiwald (37 Stimmen). Die CDU kam in Uthmöden auf 25,7 Prozent (157 Stimmen). Das würde für zwei Mandate reichen. Allerdings war Oliver Schoppmann der einzige Kandidat. Ähnlich sieht es bei der Linken aus. Sie kam auf 19,64 Prozent (120 Stimmen). Auch das würde für zwei Sitze reichen. Einzige Kandidatin war allerdings Ortsbürgermeisterin Roswitha Schulz. 60,11 Prozent der Einwohner beteiligten sich an der Wahl.

In Satuelle war die Wählergruppe Freiwillige Feuerwehr am erfolgreichsten. Sie kam auf 278 Stimmen und damit auf 43,71 Prozent. Für sie sitzen künftig Steffen Wendt (103 Stimmen), Christian Lübke (94 Stimmen), Andreas Pinnow (47 Stimmen) und Henry Künzl (34 Stimmen) im Ortsrat. Auf Platz zwei gelangte die CDU mit 20,6 Prozent (131 Stimmen). Einziger Kandidat der CDU war Ortsbürgermeister Mario Schumacher. Ein zweiter Sitz stünde der CDU zu, konnte aber nicht vergeben werden.

63,95 Prozent Wahlbeteiligung in Satuelle

Burkhard Braune gewann für die FDP ein Mandat. Er kam auf 13,99 Prozent (89 Stimmen). Darüber hinaus sitzt Annerose Rehwald mit 10,85 Prozent (69 Stimmen) für die Chorgemeinschaft „Harmonie“ Satuelle im Ortsrat. Sigrid Ursula Walkemeyer kam ebenfalls auf 69 Stimmen. Sie sitzt künftig für die AfD im Ortsrat. Die Wahlbeteiligung lag in Satuelle bei 63,95 Prozent.

Bei allen Zahlen handelt es sich um die vorläufigen Ergebnisse. Die offiziellen Endergebnisse werden am 29. Mai bekanntgegeben. Dann tagt ab 19 Uhr der Wahlausschuss in Zimmer 123 des Haldensleber Rathauses.