Verkehr

Messgeräte gegen Schnellfahrer in Groß Santersleben

Groß Santersleben Schnellfahrern wird in Groß Santersleben seit kurzem etwas mehr ins Gewissen geredet. Seit November sind insgesamt drei Geschwindigkeitsanzeigetafeln aufgebaut.

Von Constanze Arendt-Nowak
Ortsbürgermeister Andreas Burger hat die Standorte für die Geschwindigkeitsmessanlage am Sportplatz bewusst ausgewählt. Foto: Constanze Arendt-Nowak
Ortsbürgermeister Andreas Burger hat die Standorte für die Geschwindigkeitsmessanlage am Sportplatz bewusst ausgewählt. Foto: Constanze Arendt-Nowak Constanze Arendt-Nowak

Groß Santersleben - Schnellfahrern wird in Groß Santersleben seit kurzem etwas mehr ins Gewissen geredet. Seit November vergangenen Jahres sind insgesamt drei Geschwindigkeitsanzeigetafeln - zwei in Fahrtrichtung Schackensleben und eine in Fahrtrichtung Hermsdorf - entlang der Hauptstraße aufgebaut worden. Während die erste am Ortseingang aus Richtung Schackensleben über Sponsoring angeschafft wurde, wurden die beiden anderen Anlagen reaktiviert.

Funktion mit Akku und Solar nicht unbegrenzt

Wie Ortsbürgermeister Andreas Burger erklärt, handelt es sich um die Anlagen, die bereits früher bis zu ihrem Abbau die Geschwindigkeit der Fahrzeuge an den beiden Ortseingängen aus Richtung Schackensleben und Richtung Hermsdorf gemessen haben. Sie wurden lange Zeit durch die Mitglieder des Fördervereins Groß Santersleben betreut, der Gemeindearbeiter hat regelmäßig die Akkus gewechselt, bis sie auf Solarenergie umgerüstet wurden. „Aber auch das hat nicht unbegrenzt funktioniert und dann wurden sie eines Tages abgebaut“, so Burger weiter.

Lange schienen sie vergessen, bis sie dem Ortsbürgermeister in die Hände fielen. Er ließ die Geräte säubern, reparieren und vor allem so umrüsten, dass sie nun über die Stromversorgung der Straßenlampen gespeist werden können. Damit erklärt sich auch, warum die Messanlagen nun in Fahrtrichtung links der Straße angebracht wurden.

„Die Standorte haben wir bewusst gewählt“, unterstreicht Andreas Burger. Ziel sei es, dass die Geschwindigkeitsmessanlagen auch auf Gefahrenpunkte hinweisen. Als einer dieser Gefahrenpunkte kann der Eingangsbereich der beiden Wohnparks „Ostfalen“ und Wellener Weg gesehen werden. Hier queren immer wieder Fußgänger, darunter Kinder, die Straße.

Doppelte Absicherung nahe des Sportplatzes

Ebenso kreuzen im Bereich des Sportplatzes häufig Fußgänger und im Speziellen auch Kinder die Fahrbahn. „Diese Stelle ist mit der Installation des Messgerätes in Richtung Schackensleben in unmittelbarer Nähe nun sogar doppelt abgesichert“, so Andreas Burger. Der zweite der neuen alten Geschwindigkeitsmesser steht direkt am Wohnpark Wellener Weg.