Calvörde l „Mit Lichtgeschwindigkeit ins Internet“ soll es bald in einigen Gemeinden der Verbandsgemeinde Flechtingen heißen. „Damit dies möglich wird, sind noch weitere Arbeiten nötig. Im gesamten Ausbaugebiet der Arbeitsgemeinschaft-Breitband müssen 6793 Kilometer Glasfaserleitungen verlegt werden. Mehr als 300 Fachleute, darunter Planungsingenieure und Tiefbauer werden in den Projekten arbeiten“, blickte Mathias Weiß (parteilos), Bürgermeister der Verbandsgemeinde Flechtingen, voraus.

Der offizielle Spatenstich in der Mitgliedsgemeinde Bülstringen fand am 21. Mai diesen Jahres statt. „Die Bauarbeiten dort laufen zügig vor-an. Es wird straßenzugweise vorgegangen“, informierte Calvördes Bürgermeister Volkmar Schliephake (CDU) bei der jüngsten Zusammenkunft des Bauausschusses der Gemeinde Calvörde. Die Anwohner erhalten – nach Schliephakes Ausführungen – vor Beginn jeweils ein Informationsblatt vom bauausführenden Unternehmen zum Ablauf der Maßnahme. Ende Mai hatte es eine Info-Veranstaltung für die Bewohner der Gemeinde Bülstringen gegeben, um über den Ausbau zu informieren und den Bürgern die Möglichkeit zu geben, Fragen zu stellen. „Etliche nahmen die Gelegenheit wahr, Vorbestellungen für einen Anschluss abzugeben. Haushalte, die bislang noch keine Vorbestellung abgegeben hatten, können dies weiterhin tun. Die Resonanz ist positiver als zunächst vermutet“, schilderte der Bürgermeister.

Ausführungsplanung steht

Für das Gebiet der Mitgliedsgemeinde Flechtingen wurde die Ausführungsplanung erarbeitet. Mit einem Ergebnis ist in Kürze zu rechnen, sodass der Verbandsgemeinderat Flechtingen in die Lage versetzt werden soll, eine Entscheidung über den weiteren Ausbau treffen zu können. Der erste Spatenstich soll dort voraussichtlich im August erfolgen.

„Es tut sich was. Wir sind etwas optimistischer, weil man spürt, dass sich etwas entwickelt. Für das Gebiet unserer Mitgliedsgemeinde Calvörde, wie auch für Altenhausen und für Erxleben, laufen derzeit die Oberflächenaufnahmen. Diese finden in Zusammenarbeit mit einer Firma statt, die die Oberflächenaufnahme mittels eines Kamerafahrzeuges macht. Dies beschleunigt die Aufnahme und die Erstellungen der Planungsunterlagen. Für die drei Mitgliedsgemeinden werden die Befahrungen voraussichtlich bis August abgeschlossen werden können“, blickte der Calvörder Gemeindechef voraus.

Im Mai habe auch eine Schulung für Mitarbeiter der Verwaltung bei der Firma Wavin in Westeregeln stattgefunden. „Wavin ist der Produzent von Rohrsystemen, so auch für Leerrohre für den Glasfaserausbau. Das bauausführende Unternehmen Ostbau bezieht von dort einen Teil der Rohrsysteme. Von Seiten des Verbandsgemeinderates habe Gerhard Reinecke an der Schulung mit teilgenommen und sich über die Bauteile und technischen Abläufe ein umfassendes Bild gemacht.