Dorst l Ein Anliegen in Sachen Straßenbeleuchtung brachte der Dorster Wolfram Materne bei der jüngsten Sitzung des Calvörder Gemeinderates, der in Dorst tagte, hervor. „Um 21 Uhr geht in Dorst die Straßenbeleuchtung aus, dann wird es total dunkel. Das ist zu früh“, betonte Wolfram Materne, der in der 170 Seelen-Gemeinde wohnt. Zuvor gab es schon diese Notbeleuchtung - das waren am Abend nur noch sechs Lampen. Diese wurden dann um 22 Uhr abgeschaltet. „Wir Dorster haben schon immer Sparmaßnahmen ergriffen. Die Abstände zwischen den Laternen sind größer als woanders“, schilderte er und bat darum, dass – nach Anfragen vieler Bürger – doch das Licht wieder bis 22 Uhr brennen sollte. Calvördes Bürgermeister Volkmar Schliephake (CDU) verwies darauf, dass die Einsparung von Energie im Rahmen der Konsolidierung des Haushaltes und der fehlenden Mittel in der Gemeindekasse erfolgt ist. „Es handelt sich um eine Ausgabeposition für die Straßenbeleuchtung, die jährlich etwa 60 000 Euro beträgt. Wir haben deshalb eine einheitliche Richtschnur in Sachen Straßenbeleuchtung besprochen“, erklärte Schliephake. Diese Maßnahmen seien - nach den Ausführungen des Gemeindechefs – noch nicht überall umgesetzt.

„In Dorst ist diese Umstellung aus Sparzwängen wohl ganz schnell passiert, aber auch in allen anderen Ortsteilen wird diese Maßnahme durchgesetzt. Das Abstellen der Lampen wird also überall auf 21 Uhr vorverlegt“, erklärte der Bürgermeister. Wer zum Beispiel von einer Geburtstagsfeier kommt, der sei auch noch nach 22 Uhr unterwegs. Aber im Normalfall wären im Winter nach 21 Uhr wenig Menschen auf der Straße. „Vielleicht sollten wir im Einzelnen an Brennpunkten oder an Kreuzungen noch ein wenig die Beleuchtungen steuern. Wir sind aber gezwungen, alle Sparregister zu ziehen. Auf der anderen Seite wollen wir den Bedürfnissen der Bürger entsprechen. Wir gucken uns das noch mal im Detail an“, versprach er.