Haldensleben l Wie Stefanie Stirnweiß von der Presse-Abteilung erklärt, findet am Donnerstag, 7. März, auf der ITB ein Sachsen-Anhalt-Tag statt. Aus diesem Anlass präsentiert sich die Stadt Haldensleben am Stand des Magdeburger Tourismusverbandes Elbe-Börde-Heide. Als besonderer Blickfang werden auch die Haldensleber Tempelritter mit vor Ort sein.

Im Mittelpunkt stehen unter anderem Veranstaltungen der Stadt und des Vereins Kultur-Landschaft Haldensleben-Hundibsurg. Touristische Höhepunkt wie Schloss Hundisburg, die Großsteingräber der Region, das technische Denkmal Ziegelei Hundisburg oder der Aller-Elbe-Radweg sollen die Neugier der Messe-Besucher wecken. Auch das Gastgeberverzeichnis der Stadt wird vorgestellt.

Darüber hinaus spielt das bundesweit begangene Jubiläum „100 Jahre Bauhaus“ beim Messe-Auftritt eine Rolle. Weil Haldensleben ein sogenannter Korrespondenzstandort ist, wurde ein spezielles Faltblatt entworfen. Darin geht es zum einen um das Pflegerdorf der ehemaligen Landesheilanstalt Haldensleben. „Es handelt sich um ein Ensemble, das von der Gartenstadt-Idee geprägt wurde“, führt Stefanie Stirnweiß aus. Auf der anderen Seite geht es in dem Faltblatt um die Sammlung Heinrich Apel auf Schloss Hundisburg. Diese umfasst laut Stefanie Stirnweiß repräsentative Werke von Gerhard Marcks - einem „bedeutenden Künstler der Moderne und Bauhausmeister der ersten Stunde“. In Haldensleben ist das Faltblatt an verschiedenen Orten ausgelegt - unter anderem im Bürgerbüro, im Bahnhofcenter und in der Kulturfabrik. Nicht zuletzt gibt Stefanie Stirnweiß bekannt, dass Haldenslebens ehemalige Leiterin der Kulturabteilung, Renate Schmidt, Führungen zur Moderne in Haldensleben anbietet. Informationen dazu gibt es im Wobau-Bahnhofcenter. Das ist unter der Telefonnummer 03904/725 99 5 erreichbar. Der kulturgeschichtliche Osterspaziergang soll sich 2019 ebenfalls dem Thema Bauhaus und der ehemaligen Landesheilanstalt widmen. Er ist für Montag, 22. April, ab 14 Uhr angesetzt.

Bilder

Landes-Bau-Ausstellung

Ab dem 8. März präsentiert sich die Stadt dann zusammen mit der Wohnungsbaugesellschaft (Wobau) auf der Landes-Bau-Ausstellung (LBA) in Magdeburg. Der Stand befindet sich an der sogenannten Stadtumbaumeile. Dort sind Kommunen zu finden, die sich im Programm Stadtumbau befinden und dementsprechend Städtebauförderung erhalten. Stadt und Wobau sind dort laut der Leiterin der Abteilung Bauplanung Petra Albrecht alle zwei oder drei Jahre zu Gast.

Am Stand solle gezeigt werden, wie sich die Stadt im Rahmen der Förderung verändert hat und welche Erfolge auf diesem Wege erzielt wurden. Darüber hinaus werde es auf der LBA ebenfalls um das Bauhaus gehen. Dieses Thema werde sich schon in der Gestaltung des Standes widerspiegeln. Nicht zuletzt ist ein Selfie-Automat geplant. Mit seiner Hilfe können sich Besucher mit einer symbolischen 100 selbst fotografieren. Die Wobau werde ihre Vorstellung des modernen Wohnens anhand des Neubaus an der Gräwigstraße in Althaldensleben präsentieren.

Aber das ist laut Petra Albrecht nicht alles: Interessenten sollen über das neue Wohngebiet „Gänsebreite - Neuenhofer Straße“ informiert werden. Tatsächlich werde ein Teppich des Standes einen Überblick des Wohngebietes zeigen.

Grundstücke präsentieren

„Außerdem haben wir noch zwei offene Grundstücke in den Wohngebieten ‚Bebergrund‘ und ‚Werderstraße‘. Die wollen wir auch präsentieren“, teilt Petra Albrecht mit. Auch das noch in der Entstehung befindliche Haldensleber Baulandkataster solle auf der Messe bereits vorgestellt werden.

Zu guter Letzt wird der Haldensleber Sportboothafen laut Stefanie Stirnweiß in der nächsten Woche auf der Messe „Magdeboot“ beworben werden. Diese Ausstellung findet von Freitag, 15., bis Sonntag, 17. März, statt.