Weferlingen l „Weferlingen bewegt sich“ und das in großer Gemeinschaft. Zur diesjährigen Grünkohlwanderung hatten sich die Vereine aus dem Flecken zusammengetan und alle Bürger eingeladen, sich gemeinsam in der Natur zu bewegen. Wehrleiter Matthäus Barnstorff hatte mit seinen Kameraden im Gerätehaus rund 180 Sitzplätze für das anschließende Grünkohlessen vorbereitet. Damit war die Kapazität des Gerätehauses aber auch wirklich erschöpft. Mehr Plätze hätten sich nicht unterbringen lassen.

„Mit so einer großen Resonanz hätten wir nicht gerechnet“, freute sich der Weferlinger Ortswehrchef trotz der logistischen Herausforderung. Es sei schön, dass alle gemeinsam an einem Strang ziehen. Es zeigt sich, dass damit ein großes Echo erzielt werden kann.

Viele Menschen für sich gewinnen

Was im vergangenen Jahr mit der Aktion „Weferlingen bewegt sich“ so erfolgreich mit dem Sportverein MTV begonnen werden konnte, soll in diesem Jahr fortgesetzt werden, mit dem Ziel, möglichst viele Weferlinger und Besucher aus dem Umland zu erreichen und bei Veranstaltungen begrüßen zu dürfen.

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Absoluter Höhepunkt für die mitwandernden Kinder war die Drehleiter der Freiwilligen Feuerwehr Grasleben, die auf Anfrage ihrer Nachbarn gern gekommen war. Mit ihr konnten die Kinder bei strahlendem Himmel auf dem Parkplatz des Einkaufsmarktes, An der Burg, etliche Meter über dem Erdboden schweben und die Aussicht auf die Wanderschar und in die Umgebung genießen. Die 32-Meter-Drehleiter wurde nicht ganz ausgefahren, so dass die Kinder in rund 18 Meter Höhe befördert wurden.

Langer Zug an Wanderkindern

Schnell bildete sich eine lange Schlange der Kinder, die gern einmal mit der Drehleiter aufsteigen wollten. Die Wanderleitung hatten die Organisatoren in die bewährten Hände von Werner Ehlers gelegt, der nicht nur den Ort, sondern auch die Natur in Richtung Westen für die Wanderung auserkoren hatte. Dass es eher ein Frühlingsintermezzo als winterliche Temperaturen gab, störte die Wanderfreunde wenig. Sie freuten sich, in großer Schar gemeinsam starten zu können.

Und da niemand am heimischen Herd kochen musste, blieb ausgiebig Zeit zum Wandern und Verweilen. Unterwegs wurde auch gerastet, und entweder die Rucksackverpflegung oder der Imbiss aus dem Begleitfahrzeug heraus diente zur Stärkung der kleinen und großen Wanderfreunde. Die große Menge an Grünkohl, auf die sich die Wanderfreunde schon nach ihrer Rückkehr freuten, hatten die Weferlingen bei den niedersächsischen Nachbarn organisiert.