Havelberg l Fröhliche und besinnliche Melodien hatten Domkantor a.D. Gottfried Förster sowie Judith Tetzlaff und Katrin Rauls für das Musikprogramm zur Weihnachtsfeier im festlich geschmückten Rathaussaal ausgewählt, das sie auf Klavier und Querflöten präsentierten. Zudem sangen sie mehrstimmig etwa „Fröhliche Weihnacht“ und luden zum Mitsingen ein. Gottfried Förster las außerdem die Geschichte „Das gestohlene Jesuskind“ vor. Eine gelungene Einstimmung auf den Heiligen Abend, zu dem Havelbergs Bürgermeister Bernd Poloski gemeinsam mit dem Stadtratsvorsitzenden Wolfgang Schürmann und Stadträtin Doreen Müller die Gäste begrüßte.

Das Stadtoberhaupt nutzte die Gelegenheit, um auf das mit der Buga außergewöhnliche Havelberger Jahr zurückzublicken. Zugleich sprach er von großer Dankbarkeit, dass wir hier in Frieden leben können, was leider nicht überall auf der Welt der Fall ist, und erinnerte auch an die große Zahl der Menschen, die weltweit aufgrund von Kriegen auf der Flucht sind.

Dankbar zeigte er sich auch denen gegenüber, die jedes Jahr freiwillig für einen gemütlichen Weihnachtsnachmittag im Rathaus sorgen. Das sind zum einen die Musiker um Gottfried Förster, die diesen Termin immer fest einplanen, weil sie den Senioren Freude bereiten möchten. Und zum anderen sind es die Helfer. Dazu gehören die Vorsitzende des Kultur- und Sozialausschusses Doreen Müller ebenso wie die Mitarbeiterinnen Anja Heuschkel und Mandy Bäker sowie der ehemalige Mitarbeiter Peter Wernicke, der auch wieder den Fahrdienst für die Senioren übernahm. „Ich freue mich, wenn Menschen füreinander da sind. Das ist, was einen erfüllt und glücklich macht“, sagte der Bürgermeister. „Geld ist nicht alles im Leben“, leitete er über auf seinen kurzen Jahresrückblick. Auch wenn nicht jeder „Blüten-Traum“ in Erfüllung gegangen sei, so war die Buga doch ein besonderes Erlebnis, das in guter Erinnerung bleiben wird.

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