Bürgermeisterwahl

Arno Brandt hätte für Kamern schon eine Stimme gereicht

Die Bürgermeisterwahl in Kamern erwies sich am Sonntag nur als ein notwendiges Anhängsel zur Landtagswahl. Denn nur ein Name stand auf dem Wahlzettel.

Von Dieter Haase
 Arno 
Brandt
Arno Brandt Foto: Volksstimme-Archiv

Kamern - Bei der Bürgermeisterwahl in Kamern (mit den Ortsteilen Hohenkamern, Neukamern, Rehberg, Wulkau und Schönfeld) konnte es nur einen Gewinner geben: Arno Brandt. Denn er war der einzige Bewerber. Theoretisch hätte für ihn eine Stimme genügt. 473 erhielt er. „Was die Gemeinde für ihre Zukunft dringend braucht, ist vor allem Geld“, sagte er und meinte damit vor allem die für den Kreis und die Verbandsgemeinde zu entrichtenden Umlagen, die Kamern finanziell regelrecht aussaugen.