Havelberg l Blutspende am Sonntag in Havelberg. Ein ungewöhnlicher Termin. Aber es sollte einmal getestet werden, wie die Bürgerinnen und Bürger diesen Tag annehmen.

Der Sonntag ist ein guter Tag

Katrin Rauls aus Havelberg hatte ihre beiden erwachsenen Söhne Alexander und Felix mit zur Spende gebracht. „Der Sonntag ist ein richtig guter Tag, damit auch sie hier in Havelberg Blut spenden können. Denn sie sind ansonsten die Woche über in Magdeburg“, erzählte sie. Alexander Rauls wurde vom DRK-Ortsverein als Erstspender begrüßt; Felix Rauls gab am Sonntag seine insgesamt zweite Blutspende ab.

Spender seit dem Alter von 18 Jahren

Eine ganz andere Zahl hat inzwischen der Havelberger Roland Kneschke erreicht, nämlich den Wert von nunmehr 125 Blutspenden. „Zum ersten Mal habe ich mir in Bad Freienwalde, wo ich her stamme, Blut abzapfen lassen“, erinnerte er sich. „Das ist lange her. Aber als ich 18 Jahre alt war, gab eine schwere Krankheit meiner Mutter mir den Auslöser für das Spenden. Sie musste mehrmals Bluttransfusionen bekommen, da habe ich mir vorgenommen, dieses Blut für sie zurückzugeben“, erzählt Roland Kneschke. Und er hat bis heute nicht damit aufgehört. „Denn so lange man kann, ist Blut zu spenden die einfachste Sache, Solidarität zu üben mit Menschen, die den kostbaren Lebenssaft dringend benötigen.“ Am Sonntag konnte sich Roland Kneschke als Dankeschön für seine 125. Spende über Einkaufsgutscheine freuen.

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62 Frauen und Männer kamen

Neben ihm wurden noch weitere aktive Blutspender vom DRK mit Präsenten geehrt: Uwe Pantel für seine 100. Blutspende, Michael Kienscherf für seine 85. Blutspende, Tomas Holweg für seine 55. Blutspende sowie Bernd Lucht und Sylvia Liban für die jeweils 50. Blutspende. „Insgesamt sind 62 Frauen und Männer am Sonntag zum Blutspendetermin gekommen“, freute sich Annerose Liedtke vom DRK-Ortsverein, bei der sich alle vor der Spende anmelden mussten. „Vier davon waren Erstspender.“ Für einen Sonntag war das ein sehr gutes Ergebnis.