Sybille und Rolf Wernitz öffneten ihren Garten in Sandau für die "Gartenlandschaft Altmark"

Brot, Kuchen und Bratäpfel gelingen im neuen Backofen

Von Andrea Schröder

Sandau l Im Garten von Sybille und Rolf Wernitz blüht und grünt es überall. Es gibt diverse Sitzecken, wo man sich etwa zum Buchlesen zurückziehen kann. Gut kommt bei Besuchern immer wieder die "Effi-Schaukel" an, die in Anlehnung an Theodor Fontane mit dicken Tauen am Baum befestigt ist. Das zeigte sich wieder am vergangenen Sonntag, als sich der Sandauer Garten als einer von drei im Rahmen der "Gartenlandschaft Altmark" des Tourismusverbandes Altmark im Elbe-Havel-Land für Besucher öffnete.

Zu denen, die die Schaukel ausprobierten, gehörte die sechsjährige Leandra aus Hohenberg-Krusemark. Sie hilft ihrer Oma gern im Garten, gießt Blumen und kümmert sich um ihre selbstgepflanzte gelbe Taglilie.

Ein Schwimmteich gehört zum Areal, ebenso Gewächshäuser, Hochbeete und seit vorigem Jahr das Backhaus. Neu sind übrigens auch die Damen- und die Herrenbank, wobei die für das weibliche Geschlecht mit einer Lehne ausgestattet ist. "Wir treffen uns jeden letzten Sonnabend im Monat mit Freunden zum Backtag", erzählt Sybille Wernitz, dass der Backofen gut genutzt wird. Brot, Kuchen, Enten, Bratäpfel wurden - je nach Jahreszeit - darin schon gebacken. Neue Rezepte sind gern gesehen. Und so kamen die Gastgeber auch schnell mit Gerd Bunjes aus Großwulkow ins Gespräch. Er setzt auf selbstgebackenes Brot und verriet sein Lieblingsrezept (siehe Kasten). Dafür braucht man übrigens keinen Steinbackofen, sondern es funktioniert auch im normalen Küchenherd, sagt Gerd Bunjes. Der Zimmermann ist selbst ein großer Gartenfreund und zieht zum Beispiel Sukkulenten in verschieden großen Suppenkellen.