Einweihung am alten Kriegerdenkmal am Volkstrauertag

Eine Steinplatte mit Namen der 13 Gefallenen vom Damm

Hohengöhrener Damm (asr) l Zwei Tafeln mit Namen der Gefallenen des Zweiten Weltkrieges sollen am alten Kriegerdenkmal auf dem Hohengöhrener Damm (neben dem ehemaligen Konsum) angebracht werden. Den Anstoß dazu hat die Aktion von Heinz Mangelsdorf gegeben, der an so einer Tafel mit den Namen der Gefallenen aus Hohengöhren arbeitet. Sie soll am Volkstrauertag in der Kirche enthüllt werden (am Montag ausführlich).

Rainer Szizybalski hat in Kooperation mit Heinz Mangelsdorf die Namen der 13 Gefallenen zusammengetragen und Dank Zuarbeit der Deutschen Kriegsgräberfürsorge weitere Fakten herausgefunden. 850 Euro werden gebraucht. Dieses Geld geben die Dorfbewohner. "Es ist nicht schwer gefallen, um die Spenden zu bitten. Alle waren gern bereit, für dieses Stück Erinnerung zu spenden, sogar Verwandte von Dorfbewohnern", ist Rainer Szizybalski froh und dankbar. Wie in Hohengöhren werden die Platten (angefertigt von Reinhold Rogge aus Havelberg) am Volkstrauertag eingeweiht.

Die Soldaten waren zwischen 1939 und 1945 gefallen. Der Letzte, der Opfer des Krieges wurde, war Hermann Vogt, der am 7. Mai 1945 auf dem Vorwerk erschossen worden ist. Von Familie Eichmann starben gleich zwei - der 1909 geborene Otto 1942 und der zwei Jahre jüngere Hermann 1941.