Sandau l Etwa 20 Interessenten hatten sich vor kurzem im Sandauer Rathaus eingefunden, um für das in Arbeit befindliche Integrierte Entwicklungskonzept (IEK) der Verbandsgemeinde Vorschläge für Vorhaben in der Elbestadt zu unterbreiten. Eingangs hielt Florian Hallmann, Architekt aus Havelberg, einen Vortrag über den Städtebau, Sibylle Paetow vom mit der Erstellung des IEK beauftragten Büro „Land & Leute“ aus Stendal informierte zu diesem Konzept, speziell zu Sandau.

Das zu sanierende Rathaus und dessen Umfeld – also auch die alte Post und die Kaufhalle – bilden hier das Projektgebiet.Ein Konzept für das Rathaus wurde bereits erstellt.

In zwei Gruppen beraten

In zwei Gruppen wurden Vorschläge unterbreitet, was alles geschehen könnte. Liane Bornemann regte unter anderem an, ein Kreativ-Café einzurichten – denn noch immer sucht sie mit ihren Osterbrunnengestaltern nach entsprechenden Räumlichkeiten. Ferner kam der Vorschlag, in der einstigen Post betreutes Wohnen anzubieten. Das sanierte Rathaus und auch die Arztpraxis sollten barrierefrei erreichbar sein, was auch so geplant ist. Gut wäre es auch, wenn dort ein Raum für größere Veranstaltungen eingerichtet werden könnte. Neben dem Bürgermeister und der Verwaltung sollte auch Volkssolidarität hier unterkommen, eventuell im Hinterhaus – es gibt einige Optionen.

Ideen waren aber auch für Vorhaben gefragt, welche erst in einigen Jahren realisiert werden können. Denn nur, was im IEK aufgelistet ist, wird später vom Land gefördert. So steht irgendwann für die Fähre eine Sanierung oder eine Neuanschaffung an. Für die einstige Kaufhalle stehen die Optionen Abriss und Neugestaltung des Platzes oder aber die Einrichtung eines Bürgerladens – welcher aber vor einigen Jahren schon wenig Resonanz gefunden hatte.