Schönfeld l Die neue Wellstahlrohrbrücke, welche neben der Bundesstraße bei Schönfeld über den Land- und Weidegraben führt, hat bereits ordentlich Gestalt angenommen. Das Imposante an dem Ersatzneubau ist die drei Meter hohe und fast fünf Meter breite Stahlröhre, durch welche nun das Wasser strömt. Ein halber Meter Sand liegt auf dem Röhrenboden und bildet somit eine natürliche Gewässersohle.

Einen halben Meter über dem Gewässer eingebaut wurde zudem eine kleinere Röhre, durch welche der Fischotter auf die andere Seite gelangen kann. Denn die Tiere schwimmen durch Brücken nicht hindurch und würden sonst auf der Straße gefährdet.

Die Firma aus Wusterhausen/Dosse, welche die Ausschreibung für diese Flutschadensbeseitigung gewonnen hatte, geht nun in die Winterpause. Deshalb hatte eine Vorabnahme stattgefunden, zu der sich Stefan Langnäse vom Bauamt, Bettina Brüser von der Projektsteuerung sowie Gerhard Ganzwind von der Baufirma eingefunden hatten. Denn die Arbeiten sind noch nicht ganz abgeschlossen: Weil es jetzt dafür bereits zu kalt ist, wird die Fahrbahn aus Beton erst im kommenden Jahr bei offenem Wetter angefertigt. Ein Geländer soll dieser Tage aber noch angebracht werden.

Der fast 400 000 Euro teure Ersatzneubau wird komplett aus der Staatskasse bezahlt, da es ein Flutschaden war.