Kamern l Schon des öfteren hatten die von der Überflutung im Juni 2013 bereits arg geschädigten Linden in der Straße Am See in Kamern bei den Ratssitzungen auf der Tagesordnung gestanden. Immer wieder waren Äste und Zweige herabgefallen, Gefahr war im Verzug.

Auf der jüngsten Zusammenkunft setzte der Rat, wie bereits berichtet, einen Schlussstrich: Die alten Linden, welche zum Teil sogar schon abgestorben waren, wurden jetzt von den Gemeindearbeitern Werner Bioletti und Detlef Riek zur Gefahrenabwehr gefällt. Gleiches geschah am nahen Walddreieck am Ortsausgang nach Wulkau sowie im Schulsteig, denn auch hier hatte das lange anstehende Wasser die Bäume arg geschädigt. „Die lange Trockenheit im Vorjahr hatte den schon kranken Bäumen dann den Todesstoß versetzt“, erklärte Detlef Riek.

Zum Beweis zeigt er auf einen zersägten Lindenstamm: Dunkle Stellen zeigen, dass hier das Holz bereits abgestorben ist. Auch wird das abgestorbene Holz spröde, was man bereits beim Sägen merkt. Dieses minderwertige Holz kann nur noch zu Hackschnitzeln verarbeitet werden.

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