Klietz l Den Anbau mit 20.000 Euro zu unterstützen, hatte der Rat bereits 2018 beschlossen. Doch das Geld reicht nicht. Denn alles wird teurer als erwartet. Der kleine Verein, in dem auch viele Kinder und Jugendliche organisiert sind, bringt mühsam selbst Geld auf und hat es teilweise schon für Planung und die inzwischen vorliegende Baugenehmigung ausgegeben. Damit nun aber auch die erneut beantragten Fördermittel bewilligt werden, muss der Verein als Antragsteller sicherstellen, dass die Eigenmittel aufgebracht werden können – sonst gibt es keine Zusage. Deshalb also die Bitte an die Gemeinde.

Der Anbau des einen großen Raumes wird gebraucht, damit die Preußen-Kraftsportler mit ihren hochwertigen Geräten endlich zurückziehen können und wie alle anderen Klietzer Sportler vernünftige Trainingsbedingungen vorfinden. Denn vor Beginn der Hallensanierung sind sie nach nebenan ins alte Hortgebäude auf dem Schulhof umgezogen, wo sie provisorisch zwei alte Klassenzimmer nutzen.

Auch wenn der Beschluss zur Aufstockung der finanziellen Unterstützung erst auf der nächsten Ratssitzung gefasst werden kann, bekundeten die Ratsmitglieder schon mal ihre Meinung. „Wir haben jetzt eine schöne Halle. Aber durch den neuen Zuschauerbereich ist Raum verloren gegangen, der dem Verein nun fehlt. Die Halle gewinnt durch den Anbau“, findet Peter Handrick (SPD). Jens Meiering (Für unsere Gemeinde) fragte, ob denn auch die ASV-Kraftsportler dort mit einziehen können. Dieses Ansinnen bekräftigte Helmut Lemme (WG Neuermark-Lübars): „Eine Doppelnutzung muss möglich sein!“ Das sollte mit entsprechender Vereinbarung festgelegt werden, damit es keine Reibereien gibt.