Veranstaltungen

Folgende Veranstaltungen hat der Verein „Kunst im Rathaus Havelberg“ für 2020 geplant:

Sonntag, 23. Februar, 19 Uhr:

„Liebeslieder“ mit Max Heckel mit dem Duo Kopinsky

Sonntag, 22. März, 19 Uhr:

„Gypsy Swing ala Django Reinhardt“ mit Sinti Swing Berlin

Sonntag, 26. April, 19 Uhr:

„Blues & Country Abend“ mit Sophie & Stephan

Sonntag, 17. Mai, 19 Uhr:

„Swing Time“ mit dem Theater der Altmark Stendal

Sonntag, 20. September, 19 Uhr:

Klavierkonzert mit Julian Gorus

Sonntag, 18. Oktober, 19 Uhr:

„I want Poetry – Piano & Gesang“ mit „I want Poetry“, ehemals CousCous

Sonntag, 22. November, 19 Uhr:

Klavier & Gitarre mit Gorus & Jüttner

Sonnabend, 12. Dezember, 16 Uhr:

Weihnachtskonzert

Karten im Vorverkauf gibt es in der Touristinfo Havelberg.

Havelberg l Der Valentinstag ist zwar schon ein paar Tage her, doch Liebeslieder gehen immer. Deshalb eröffnet der Verein „Kunst im Rathaus Havelberg“ sein diesjähriges Konzertprogramm an diesem Sonntag, 23. Februar, um 19 Uhr mit „Liebesliedern“. Zu Gast ist Max Heckel von Nobody Knows, der dieses Mal mit dem Duo Kopinsky das Thema Liebe musikalisch umsetzt. Dabei präsentiert das Duo einen Abriss lyrischer Weis- und Unwahrheiten von Vogelweide bis Brecht. Kartenbestellungen sind schon etliche in der Touristinformation vorgenommen worden. Kurzentschlossene haben aber auch noch an der Abendkasse am Sonntag die Gelegenheit, Karten zu bekommen, sagt der Vereinsvorsitzende Lars Kripke.

Er hat das Programm zusammengestellt und bis zur Sommerpause vollkommen auf Klassik verzichtet. „Der erste Teil ist swinglastig“, kündigt er an und berichtet vom Konzert im März, bei dem Teile von Sinti Swing aus Berlin das Pub­likum mit Gypsy Swing ala Django Reinhardt mitnehmen in das Paris Ende der 1930er Jahre. Im Jazzclub Hot Club de France lieferten sich der Gitarrist Django Reinhardt und der Jazzgeiger Stéphane Grappelli virtuose musikalische Duelle, ist auf der Internetseite von Sinti Swing zu erfahren. Die Musiker sind Sinti und haben schon zu DDR-Zeiten mit ihrer Musik für frischen Wind gesorgt.

Im April gibt es einen Blues & Country-Abend mit Sophie und Stephan. „Dazu werden wir wieder ein Catering anbieten“, berichtet Lars Kripke. Vor der Sommerpause sind dann im Mai Musiker der Big Band des Theaters der Altmark im Rathaus mit einem Swing-Abend zu erleben.

Im September gibt es dann ein klassisches Klavierkonzert mit dem Leiter der Kreismusikschule Julian Gorus. Er ist im November noch einmal im Havelberger Rathaus zu Gast, wenn er mit Rainer Jüttner beim Konzert für Klavier und Gitarre auftritt. „Er ist mein ehemaliger Gitarrenlehrer und hatte schon länger den Wunsch, zusammen mit Julian zu spielen. Zu den Musikschuljubiläen im vorigen Jahr traten sie zusammen auf. Bis zum Konzert im Rathaus wollen sie ein komplettes Programm einstudiert haben“, berichtet der Vereinsvorsitzende.

Alte Fotos von Havelberg

Ganz besonders freut er sich auf das Konzert im Oktober mit dem ehemaligen Duo CousCous, das er einst im Frühstücksfernsehen gesehen und nach Havelberg verpflichtet hatte. Tina und Moritz nennen sich jetzt „I want Poetry“ und treten mit dem gleichnamigen Programm auf.

Während all diese Konzerte Sonntagabend stattfinden – eine Zeit, die sich zum Ausklang des Wochenendes bewährt hat –, ist das traditionelle Weihnachtskonzert für Samstagnachmittag am dritten Adventswochenende geplant. Mit welchem Programm er die Zuhörer erfreuen wird, steht noch nicht fest, sagt Lars Kripke.

Er hofft, ein gut gemischtes Programm zusammengestellt zu haben, das den Leuten gefällt. Jeden Geschmack zu treffen, ist nicht möglich. Aber es sollte für viele was dabei sein. Zurückblickend auf 2019 berichtet er von gut besuchten Konzerten. Und auch die Mitgliederzahl ist leicht angestiegen. Gern können noch weitere Interessierte sich den gut 40 Mitgliedern anschließen. Der Jahresbeitrag liegt bei 60 Euro. Eine Konzertkarte kostet für Mitglieder 5 Euro. Der Kartenvorverkauf ist jeweils in der Touristinformation möglich.

Nicht fest geplant sind für dieses Jahr die Kunstausstellungen in der Flurgalerie des Rathauses. Das ist Zeitgründen geschuldet. Viele Jahre lag die Vorbereitung in den Händen von Christine Foege. Sie hat das abgegeben. „Wir bedanken uns als Team sehr herzlich bei ihr für die tolle Zusammenarbeit und wünschen ihr alles Gute“, sagt Lars Kripke.

Aktuell hat er Fotos seines Opas Reinhold Steffen aufgehängt, die Havelberg in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zeigen. Ein Besuch im Rathaus lohnt sich.