Havelberg l Für die Kleinen fielen quasi der Kindertag und die Weihnachtsbescherung zusammen. Endlich konnten die „Regenbogen“-Kinder auf dem Kita-Gelände ihren Spielplatz wieder in Besitz nehmen, der für sie gut zwei Jahre lang gesperrt gewesen war. „Die alten Holzspielgeräte hatten ausgedient und bargen Verletzungsgefahren in sich. Die Sicherheit der Kinder ging natürlich vor“, berichtet Kita-Leiterin Heidi Lähns.

Mildes Wetter lädt zum Toben ein

Es hat lange gedauert – bis diese Woche –, bis die Wiedereinweihung des Spielplatzes erfolgen konnte: mit einer kleinen Festrede, mit dem Banddurchschneiden und selbstverständlich auch gleich mit dem Ausprobieren der neuen Gerätschaften, die von den Kindern sprichwörtlich „im Sturm erobert“ wurden. Die milde Witterung lud auch geradezu zum Spielen und Toben ein.

Großes Dankeschön an den Bauhof

Zuvor allerdings hatte eine ganze Reihe von Kindern noch kleine Dankeschön-Geschenke an die beiden Bauhofmitarbeiter Burkhard Brüggemann und Hagen Walther übergeben, die zur Übergabe des Spielplatzes erschienen waren. Denn der Bauhof der Stadt – unter der Planung und Verantwortung von dessen Leiter Volker Kanzler – hatte so gut wie alle Arbeiten an der Anlage ausgeführt und die neu aufgebauten Geräte dann auch abgenommen.

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Ein Spieltraktor gehört auch dazu

Als erstes war bereits vor längerer Zeit ein neues großes Klettergerüst, von der Stadt Havelberg bezahlt, aufgestellt worden. Nach und nach nahm der Spielplatz dann immer mehr Gestalt an. Unter anderem auch mit Unterstützung des Fördervereins „Regenbogenkinder“, der ein Spielhaus für die Anlage finanzierte und auch kaufte. Weiterhin erhielt die Rutsche ein neues Podest, der Spielhügel einen neuen Anstieg, wurden die Bänke um die Weide erneuert und neue Balancierstangen aufgestellt, um nur einiges zu nennen. Nicht nur für einen Hingucker sorgt erstmals auch ein fest stehender Spieltraktor, den die Volksbank freundlicherweise für den „Regenbogen“ gesponsert hat.

Weihnachtsmann bringt neue Räder

Riesig freuten sich die Kinder aber auch über das Erscheinen des Weihnachtsmannes. Weil es nicht in seinen Sack gepasst hätte, hatte er ein großes Paket mitgebracht. Die Kleinen konnten es kam erwarten, dessen Inhalt zu sehen. Schließlich kamen kleine Fahrräder, Laufräder und Roller zum Vorschein. Und schwuppdiwupp hatten sich bereits Mädchen und Jungen dieser angenommen, um sie ordentlich „einzufahren“.