Havelberg l Im Mittelpunkt dabei stand der traditionelle Bootskorso, zu dem wieder zahlreiche Wasserfahrzeuge auf der Havel entlang und in den Winterhafen einfuhren. Farbenfroh wie immer zeigte sich das Spektakel der geschmückten Boote und Schiffe. Deren „Kapitäne“ und Mitfahrer erfreuten sich entlang der Fahrtstrecke über Hunderte Schaulustige, insbesondere an der Avus, auf der Sandauer Brücke und entlang der Uferstraße. Im Havelberger Winterhafen wurden sie vom aus dem MDR bekannten Moderator Lutz Mücke und von Bürgermeister Bernd Poloski herzlich willkommen geheißen und erlebten anschließend ein gut halbstündiges, spektakuläres Programm der Soltauer Feuerwehr mit ihren Leuchtenden Fontänen.

Auch ohne Musik schön

Beim abschließenden musikalischen Höhenfeuerwerk fiel zwar vor dessen Ende die Musik aus, aber es machte schließlich auch ohne diese viel Freude, dem bunten Farbenspiel am Himmel zuzusehen.

20 Preise ausgelost

Vor diesem waren die 20 Preise der Wassertombola ausgelost und die Gewinnnummern bekanntgegeben worden. Die glücklichen Gewinner können sie zu den Öffnungszeiten der Touristinformation in Empfang nehmen.

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14 Teams beim Fischerstechen

Ein weiterer Höhepunkt mit großem Schauwert hatte bereits am Sonnabendnachmittag vor zahlreichen Zuschauern im Winterhafen stattgefunden: das erste Fischerstechen nach 15 Jahren in Havelberg. 14 Mannschaften nahmen daran teil.

1100 Enten auf der Havel

Am Sonntagnachmittag schloss dann das 14. Entenrennen für Jedermann auf der Havel in der Domstadt das Programm anlässlich des Bootskorsos ab. Kurz vor dessen Beginn um 14 Uhr meldete der Verein „Blaue Herzen für Kinderfreundlichkeit“ als Veranstalter den Ausverkauf seiner kleinen Renntiere. „Wir haben 1100 davon. Und alle sind weg“, zeigte sich Hans-Joachim Frey vom Verein hocherfreut. „In der gesamten Geschichte unserer Entenrennen hat es so etwas noch nicht gegeben“, sagte er und bedankte sich zugleich bei allen Käufern der Entenrenn-Coupons. Mit der Idee, die Veranstaltung vom Sonnabendvormittag auf den Sonntagnachmittag zu verlegen, lag er zudem goldrichtig. Einerseits förderte das den Verkauf der Coupons, und andererseits wurden beim Rennen selbst über 160 Zuschauer, kleine wie große, gezählt. Und sie sahen eine Besonderheit. Denn aufgrund des Gegenwindes musste die Rennstrecke in umgekehrter Richtung geändert werden: von der Sandauer Brücke in Richtung Werft. Trotzdem erwiesen sich die meisten Enten dabei als äußerst lahm.