Schönhausen l  Mit 63 Jahren wurde Bärbel Jablonowski von den Kindern, vom Erzieherteam und von Bürgermeisterin Steffi Friedebold in den Ruhestand verabschiedet. Sie strahlte nicht nur am letzten Arbeitstag, es kullerten auch ein paar Tränen. „Ich bin jeden Tag gern zur Arbeit gegangen, 33einhalb Jahre lang hierher in den Kindergarten.“ Abwaschen, Wäsche machen, Reinigungsarbeiten – Bärbel Jablonowski kümmerte sich um all die Dinge, die so anfallen „hinter den Kulissen“ eines Kindergartenalltags.

Nachdem sie in der Spanplatte in Tangermünde gelernt hatte, arbeitete sie zunächst in der Schönhauser Apotheke und wechselte am 21. Juni 1985 in den Kindergarten zum technischen Mitarbeiterteam. Hier musste damals noch mit der Hand all das Geschirr der Kinder abgespült und sämtliche Bettwäsche und die Handtücher gewaschen und getrocknet werden. Und immer der Kontakt auch mit den Kindern, „das hat Spaß gemacht. Genauso wie das Zusammenarbeiten mit den Kolleginnen und den Erzieherinnen – wir sind ein gutes Team“.

Nun also Rente. Was wird sie machen? „Ich war bis zum Sommer aktives Mitglied der Feuerwehr, jetzt trete ich etwas kürzer, bin aber weiterhin dabei. Vielleicht ein wenig verreisen mit meinem Mann. Aber eigentlich sind wir am liebsten zu Hause. Wenn wir mal wegfahren, freuen wir uns, wenn wir den Schönhauser Kirchturm wiedersehen“.

„Ihrem“ Kindergarten wünscht sie, dass bald ein neues „Spatzennest“ gebaut wird.