Warnau l Mehrere Wochenenden haben Mitglieder des Vereins „Dorfleben Warnau“ geopfert, um ihrem Gemeinderaum ein neues Aussehen zu verschaffen. Die alten Möbel wurden ausgeräumt, die Tapeten entfernt und alles neu tapeziert. Eine Wand wird in Fachwerkoptik neu gestaltet, das Holz hierzu sowie zwei Türen hatte die örtliche Tischlerei Dähne gespendet. Geld für Farbe und Tapeten stiftete die Einheitsgemeinde Havelberg.

Der Hingucker ist aber die Dekoration, welche von Matthias Henningsen, einem ehemaligen Warnauer, entworfen worden war. Er arbeitet in der Kontra-Werbetechnik Hannover, welche das Material sponserte. Sein Entwurf wurde auf eine Schablonenfolie übertragen, welche zum Übertragen auf der Wand befestigt wurde. Nachdem die Zwischenräume übermalt worden waren, wurde die Folie wieder entfernt. „Warnau an der Havel“ und der Rappen vom Wappen der Gemeinde sind nun auf der neuen Tapete zu sehen.

Dankeschön an alle Helfer

„Ein großes Dankeschön an alle freiwilligen Helfer“, freuten sich Vereinsvorsitzender Thomas Henningsen und Ortsbürgermeister Jörg Busack, welcher natürlich auch im Verein mitarbeitet. „Das nach dem Aufstellen des Mühlsteins bereits zweite Vereins-Projekt ist ebenfalls wieder gut gelungen,“ lobte Jörg Busack.

Der neu gestaltete Raum könnte nun gerne noch öfter von den Warnauern genutzt werden, wünscht er sich. Er ist nicht nur Ausbildungsraum für die Feuerwehr sondern auch Sitzungraum des Ortschaftsrates. „Es ist schon ein toller Anblick, wenn hier alles frisch renoviert ist!“

Bank sponserte das Mobiliar

Anlass für die Aktion war, dass das in die Jahre gekommene Mobiliar gegen neuere Tische, Stühle und Schränke ausgetauscht wird. Diese stellt eine Berliner Bank zur Verfügung, welche neu ausgestattet wird. In der kommenden Woche soll die Lieferung des gebrauchten Mobilars erfolgen.Damit soll, wenn es reicht, auch das Bürgermeister-Zimmer ausgestattet werden.

Thomas Henningsen hat noch weitere Vorhaben in Planung: Begrüßungssschilder an den Ortseingängen etwa oder die Sanierung der Bänke an der Badestelle und auf dem Mühlberg zählt er zwei Beispiele dafür auf.