Tourismus

Schilder für das „Radeln nach Zahlen“ im Elb-Havel-Winkel aufgestellt

Von Andrea Schröder

Havelberg. „Das neue Radwegesystem ist schon zum Greifen nah“, freut sich die Havelberger riTourismuschefin Marina Heinrich über die Beschilderung der Knotenpunkte, die das Radeln nach Zahlen nun auch in der Einheitsgemeinde möglich machen. Die von der Hansestadt beauftragte Firma Nowka+Forster GmbH hatte den überwiegenden Teil der Montagearbeiten vor Ostern vorgenommen.

Beispielsweise wurden die kleinen Infotafeln als A4-Querformat-Einschub in hochwertigen Fahrplankästen angebracht und alle zwölf Zielwegweiser mit den Knotenpunkt-Hüten aufgestellt.

Wichtig sind laut Marina Heinrich die Verantwortlichen entlang der neuen Wegeführung. Hier haben im Vorfeld bereits die erforderlichen Absprachen mit den vier Zuständigkeitsbereichen – Landesbetrieb für Hochwasserschutz Sachsen-Anhalt, Landkreis Stendal, Landesstraßenbaubehörde und Landesforstbehörde – stattgefunden. Neben den damaligen generellen Standortbestätigungen war jetzt in der heißen Phase die eine oder andere Feinabsprache vor Ort erforderlich, um den bestmöglichen Standort für die entsprechende Ausschilderung zu finden, berichtet sie.

Gute Voraussetzung für Radtourismus

In dieser Woche erfolgen die Restarbeiten. Unter anderem werden dann die acht großen Infotafeln aufgestellt. Später, im nächsten Schritt, sollen die zum Teil noch vorhandenen alten Einzelschilder abgebaut werden, damit der Schilderwald verschwindet.

„So ist dann das Radeln bei uns ein Kinderspiel – Radeln nach Zahlen eben, bei dem am Ende kein Bild, sondern ein Raderlebnis rauskommt“, so Marina Heinrich.

Das Radwegesystem bietet gute Voraussetzungen für den Radtourismus. Zwölf Einheits- und Verbandsgemeinden aus dem Landkreis Stendal und dem Jerichower Land haben sich für dieses Projekt zusammengeschlossen, das durch das europäische Leader-Programm gefördert wird. Im Brandenburgischen besteht das System bereits. Im Elbe-Havel-Land soll die Beschilderung in den nächsten Wochen vorgenommen werden.

Die Touristiker aus dem Elb-Havel-Winkel wollen in diesem Sommer die Marketingaktion „Pedalritter“ fortsetzen und mit Bloggern und Medienvertretern Radwege erkunden. Nach den „Küchenspionen“ und „Freizeitspionen“ machten sich 2020 erstmals die Pedalritter auf den Weg, um die Region vorzustellen.