Offene Ideen

Zu weiteren interessanten Ideenvorschlägen der letzten Jahre zählen unter anderen folgende Projekte:

- Photovoltaik auf der Schule

- automatische Verlängerung der Sonnenblende für Autofahrer (je nach Sonneneinwirkung)

- Entwicklung einer Biegestation für den Metallbau

- Zufriedenheitsstudie für die Hansestadt Havelberg

- mit Regenwasser im Sommer Räume kühlen

- Navigation auf großen Baumärkten

- Durchzugsvermeider (Fenster- und Türsteuerung)

- Salzstangenspender

Havelberg l Mit dem Oktober ist im Schülerinstitut die Zeit zum Planen gekommen. Vor allem für Projekte, die im Rahmen von „Schüler experimentieren“ und „Jugend forscht“ in Angriff genommen werden müssen. Denn für deren Realisierung steht maximal das erste Schulhalbjahr zur Verfügung.

Aber auch, um über längerfristige Aufgaben zu sprechen, hat sich der Großteil der Mitglieder am Freitag zu einer Ideenkonferenz im Schülerins­titut getroffen.

Hannes König blickte dabei kurz, aber nicht ohne Stolz auf den bisherigen Jahresverlauf zurück. Denn im Februar hatten es vier von fünf Projekten des SITI bei den Regionalwettbewerben von „Schüler experimentieren“ und „Jugend forscht“ geschafft, sich für den Landeswettbewerb zu qualifizieren. Bis dahin bereits ein toller Erfolg für das Havelberger Schülerinstitut! Doch leider fiel der Landeswettbewerb im März dann der Corona-Pandemie zum Opfer.

Schülerfirmen suchen noch Mitarbeiter

Bevor der SITI-Chef seine Ideenvorschläge für neue Forschungsaufgaben und für Schülerfirmenprodukte 2020/2021 vorbrachte, machte er auf einige derzeit freie Stellen in Schülerfirmen aufmerksam. So sucht die Schülergießerei zum Beispiel noch Jungen oder auch Mädchen, die handwerklich tätig sein möchten und darüber hinaus auch zupacken können. Andererseits wird hier aber noch jemand fürs Büro, das heißt für die Buchführung benötigt. Auch die Schülerfirma mcubic (Filmen, Ton, Bild) kann noch Verstärkung gebrauchen, ebenso die Firma „Design dreams“ (Lasergravur). Ab der 7. beziehungsweise der 8. Klasse besteht die Möglichkeit, in einer Schülerfirma mitzuarbeiten.

Hannes König stellte den Mitgliedern anschließend eine Liste vor, die insgesamt 28 seit dem Jahr 2010 zwar vorgeschlagene, aber bisher noch nicht verwirklichte Projektideen enthielt. Er regte seine jungen Erfinder an, sich mit einigen davon noch einmal zu befassen.

Informationssystem für Touristen angeregt

Unter anderem gehören dazu: in Zusammenarbeit mit dem Havelberger Prignitz-Museum ein Informationssystem für Touristen, Fenster-Solaranlagen als Stromquelle für eine automatische Verdunklung oder ein kleines Gewächshaus (fürs Wohnhaus) mit Temperatur- und Feuchtigkeitsmessung.

„Unter den Nägeln“ brennen dem Leiter des Schülerinstitutes zudem unter anderem die Entwicklung einer Taschenlampe im vorderen Bereich eines Schuhs – das Projekt dafür könnte „Die Schuhlampe“ genannt werden – sowie Einsatzmöglichkeiten von arduino und Raspberry. Arduino ist eine Plattform zum Entwickeln eigener Geräte, bestehend aus Hard- und Software. Raspberry beschreibt einen Rechner mit einem Ein-Chip-System; er wird zum Programmieren und Experimentieren angesehen.

Mit Hilfe von arduino und Raspberry könnte auch ein „Jugend forscht“-Projekt von 2018 wieder aufgegriffen werden – ein Hotelroboter für das ArtHotel in Havelberg, der hier als Ersatz-Rezeptionist tätig werden könnte. Mit Begrüßungsworten, Winken und anderen Dingen mehr. Der Prototyp von 2018 hatte nicht perfekt funktioniert.