Sandau/Havelberg l „Die Kaulsdorfer waren auch schon bei uns in Havelberg zu Gast – da haben wir uns natürlich sehr über die Einladung zum Wuhle-Cup gefreut“, erklärt Sensei Lothar Pietzschmann, der Leiter der Havelberger Karateschule. Allerdings nahm er zum Turnier nach Berlin nicht Jedermann mit. „Priorität hat für mich, dass sich unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den Deutschen Meisterschaften Anfang November bestmöglich auf diesen Höhepunkt des Jahres vorbereiten können. Und da kam uns der Wuhle-Cup natürlich sehr gelegen.“

Über sich hinausgewachsen

Neun Kandidaten für die Deutsche Meisterschaft mussten in Berlin ihr Können unter Beweis stellen, und zwar Lisa Winkelmann, Keven Winkelmann, Fabienne Schwarz, Michael Warnstedt, Tyler Warnstedt, Lasse Schulze, Pauline Klemm, Fiete Roebert und Lenny Brandt. „Und ohne Ausnahme sind alle Mädchen und Jungen über sich hinausgewachsen. Das war echt spitzenmäßig. Einfach toll. Damit haben meine Sportler für große Begeisterung bei mir gesorgt“, berichtet Lothar Pietzschmann.

Insgesamt 18 Medaillen gewonnen

Mit insgesamt 64 Teilnehmern war das Karateturnier recht gut besetzt. Vier Disziplinen standen auf dem Programm: Kata, Kumite, Khion und das Kata-Team. Die neun Havelberger konnten dabei insgesamt 18 Podestplätze erkämpfen, viermal davon mit einem Goldpokal für den ersten Platz als Lohn. Gleich zwei dieser Pokale nahm Lisa Winkelmann mit nach Hause; ihr Bruder Keven konnte sich einmal als Sieger feiern lassen. Für den vierten Erfolg für die Havelberger Karateschule sorgte Fabienne Schwarz. Außerdem heimsten die Karatekas aus der Domstadt noch vier Silbermedaillen und zehn Bronzemedaillen ein.

Bilder

Sonnabend geht's ins Trainingslager

„Diese Leistungen müssen jetzt weiter ausgebaut beziehungsweise intensiviert werden“, fordert der Karateschul-Leiter von seinen Schützlingen. Insgesamt werden es 17 sein, die an den Deutschen Meisterschaften in Bayern teilnehmen. Gleich nach dem Beginn der Herbstferien – am Sonnabend, 5. Oktober, geht es für sie ins Trainingslager nach Tschechien. „Das wird für alle eine harte Trainingswoche“, kündigt Lothar Pietzschmann an.