Havelberg l Im Schulwettberb "Gute Stunde" ist die Klasse 9b als Sieger hervorgegangen. Die „Gute Stunde“ steht in jedem Schuljahr in der Zeit vom Ende der Herbstferien bis zum Beginn der Winterferien im Programm der Weinberg-Schule. Je nachdem, wie die Schüler sich im Unterricht an die Regeln (unter anderem Disziplin, Vollständigkeit der Hausaufgaben und Arbeitsmittel, Mitarbeit, kameradschaftlicher Umgang untereinander, angemessenes Pausenverhalten, ordentliches Verlassen des Klassenraumes) halten oder nicht, trägt der unterrichtende Lehrer für die zu Ende gegangene Stunde drei, zwei, einen oder null Punkte ins Klassenbuch ein. Die Punkte werden wöchentlich zusammengezählt und in einem Aushang im Gebäude für alle Schüler ersichtlich gemacht. So können sich die Klassen über ihre aktuellen Chancen im Wettbewerb stets selbst ein Bild machen. Zum Abschluss entscheidet dann der Punktedurchschnitt aus allen Unterrichtsstunden über das Abschneiden jeder Klasse. In diesem Jahr ging es auf den ersten vier Plätzen dabei so knapp wie noch nie zu.

Ausgang so knapp wie noch nie

Die Klasse 9 b als Sieger erreichte einen Durchschnittswert von 2,40 Punkten. „Ab Platz 2 mussten wir dann sogar Tausendstel zu Rate ziehen, um die weiteren Ränge vergeben zu können“, so Schulleiterin Kerstin Meinschien bei der Auswertung des Wettbewerbes in der Aula des Schulzentrums..

So erreichte die Klasse 8 a als zweitbeste einen Durchschnittswert von 2,2483 Punkten und die drittplatzierte Klasse 10 b 2,2465 Punkte, was gegenüber der 8 a einen Unterschied von unter zwei Tausendstel ausmachte. Unglücklicher Vierter wurde die 7 b mit 2,245 Punkten – ebenfalls nur ein Hauch Abstand zu Platz 3 und 2. Die 8 a hat damit wahlweise entweder einen Besuch im Havelberger Schwimmbad oder auf der Havelberger Kegelbahn gewonnen – natürlich an einem ganzen Unterrichtstag.

Zwei Unterrichtsstunden frei bekommt der Drittplatzierte, die Klasse 10 b. Die Jugendlichen gehen in dieser Zeit ein Eis naschen.

Förderverein bezahl die Preise

Finanziell unterstützt wird der Wettbewerb in jedem Jahr vom Förderverein der Weinberg-Schule. Er übernimmt sämtliche Kosten, die bei der Einlösung der drei Hauptpreise entstehen.