Trippigleben l Wenzes Ortsbürgermeister Marco Wille hatte in der jüngsten Sitzung des Ortschaftsrates darüber informiert, dass die Deutsche Post mit dem Mühlenweg in Trippigleben äußerst unzufrieden sei. Es dürfte sich um den hinteren Abschnitt handeln, da der vordere Bereich vor einigen Jahren neu gepflastert wurde. Wille deutete an, dass dort keine Briefe mehr ausgeliefert würden, falls sich am Zustand der Straße nichts ändern sollte.

Ganz so dramatisch ist die Lage aber nicht, wie Anke Blenn, Pressesprecherin der Deutschen Post, auf Nachfrage klarstellte. Sie betonte, dass in diesem Bereich natürlich auch weiterhin werktäglich zugestellt werde. Gleichwohl verhehlte sie nicht, dass sich die Straße in einem „sehr desolaten Zustand“ befindet. Und: „Damit ist das Befahren für unsere Mitarbeiter sehr schwierig.“

Erneuerung ist derzeit kein Thema

Besonders nach starken Regenfällen bestehe mittlerweile die Sorge, „dass es zu Schäden am Zustellfahrzeug kommen könnte.“ Für die Zusteller vor Ort, so schrieb Anke Blenn, „wäre es daher sehr wünschenswert, wenn sich der bauliche Zustand der betreffenden Straße verbessern würde.“

Genau damit, so erfuhr die Volksstimme von Klötzes Bürgermeister Matthias Mann, sei in nächster Zeit allerdings nicht zu rechnen. „Zurzeit ist das kein Thema“, erklärte das Stadtoberhaupt.