Klötze l „Ich bin sehr zufrieden. Die Balkone sind wunderschön geworden und ich sitze von morgens bis abends drauf. Man fühlt sich wohl“, berichtete gestern Morgen Karl Langer. Er ist einer der Mieter im Wohnblock Am Hegefeld 18 bis 20 in Klötze.

Dort ließ die Wohnungsbaugenossenschaft (WG) Klötze in den vergangenen Wochen insgesamt 24 Balkone anbringen. Für jede Wohnung einen Balkon. Größe: Drei Meter mal 1,50 Meter. Die Maßnahme verlief nach dem Baustart am 7. März wunschgemäß und ist nun abgeschlossen. Die Gewerke arbeiteten Hand in Hand und das Wetter war auch günstig. „Es war mein erstes Objekt. Und alles hat wunderbar geklappt“, freute sich Heike Meise, die seit rund einem Jahr Geschäftsführerin der WG ist.

Neben den Balkonen wurden in diesem Zuge noch weitere Projekte umgesetzt, wie Planer Frank Philipp erläuterte. Unter anderem wurden die drei Geländer der Kellertreppen aus den 1960er Jahren erneuert. Außerdem wurden im Außenbereich Sträucher entfernt.

Modernisierung

Des Weiteren wurden in den Wohnungen neue Fenster-Tür-Kombinationen eingebaut, wobei die Fenster über einen besseren Wärmedurchgangswert verfügen. Noch dazu wurden Heizung und Elektrik modernisiert. Und im Bereich der Fassade nahm man sich beispielsweise des Giebels an.

„Die Mieter waren alle sehr kooperativ“, lobte Philipp. Das bestätigte auch der nebenamtliche Vorstand Hartmut Nix, der darauf hinwies, dass die Mieter zuvor über das Vorhaben informiert worden waren und die Begleitumstände klaglos hinnahmen. Überdies, so fügte er hinzu, wurden im gesamten Block die Leitungen und Anschlüsse ausgetauscht, sodass man auch für Internet, Telefonie und Fernsehen auf dem neuesten Stand ist.

Insgesamt waren für die Baumaßnahme etwa 290 000 Euro einkalkuliert worden. „Und in dem Rahmen werden wir auch bleiben“, betonte Heike Meise, vorbehaltlich der Schlussrechnung. Sie ergänzte, dass man sich für den Anbau der Balkone entschieden hat, weil solche Wohnungen sehr beliebt sind. Auf diese Weise will man dem Leerstand in dem Wohnblock, wo zurzeit nur zehn der 24 Wohnungen belegt sind, begegnen. „Die leer stehenden Wohnungen werden jetzt auch noch gemacht. Maler, Bad, Elektrik“, kündigte die Geschäftsführerin an. Und zeigte sich optimistisch. „Die Wohnungen haben einen guten Zuschnitt. Und jetzt, mit den Balkonen, denke und hoffe ich, dass wir die bald vergeben können.“