Klötze l „Das muss man erst einmal verdauen“, sagt ein Firmenmitarbeiter und blickt am Freitagmorgen auf die Löscharbeiten, die da gerade auf dem Gelände der Firma Reek laufen.

Bürogebäude konnte gehalten werden

Von der Halle, in der unter anderem Baumaterialien, aber auch schwere Maschinen wie zum Beispiel Radlader und andere technische Geräte lagerten, ist allerdings nichts mehr zu retten. „Das Bürogebäude konnten wir zum Glück halten", sagt Stadtwehr- und Einsatzleiter Matthias Veit. Somit konnten auch wichtige Unterlagen gerettet werden. Die Lagerhalle und das Bürogebäude waren bis dato unmittelbar miteinander verbunden.

77 Feuerwehrleute im Einsatz

Der Alarm war um 2.40 Uhr eingegangen. Nach und nach trafen neben der Feuerwehr aus Klötze auch Einsatzkräfte aus Wenze, Hohenhenningen, Immekath, Locksteckt, Kusey und Kalbe ein. Letztere waren unter anderem mit ihrem Drehleiterwagen gekommen. Allerdings mussten sie den Einsatzort kurz vor 5 Uhr wieder verlassen, weil in Kalbe selbst ebenfalls Großalarm ausgelöst worden war. Dort stand der NP-Markt an der Wernstedter Straße im Vollbrand.

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Die Ermittlungen zur Brandursache in Klötze dauern noch an. Kriminaltechniker nahmen das Objekt gestern unter die Lupe. Die Firma Reek, benannt nach ihrem Gründer Dieter Reek, war 1993 als Hochbau- und Zimmerei-Unternehmen in die Marktwirtschaft gestartet. Der Bereich Holzrahmenbau war später dazu gekommen. Das Firmengelände befindet sich im Gewerbegebiet Nord an der Poppauer Straße.

Dort waren am Karfreitag insgesamt 77 Feuerwehrleute mit 15 Fahrzeugen im Einsatz.