Immekath l Auch wenn die Temperaturen nochmal steigen sollen, so neigt sich der Sommer doch allmählich dem Ende entgegen. Einen wunderbaren musikalischen Einstieg in die nächste Jahreszeit gab es am Sonntag in Immekath. „Chöre singen im Herbst“ war die Veranstaltung überschrieben, die im Saal über die Bühne ging. Gastgeber war der Gemischte Chor Immekath. Durch das Programm führten Sandra Schulze und Martin Bock.

Ovationen für Altendorf

„Wir werden einen schönen Nachmittag mit Spaß am Gesang verleben“, begrüßte Sabine Ahrend, Vorsitzende des Gemischten Chores Immekath, die Anwesenden und blickte fröhlich in die Runde. Denn der Saal war voll. „Mit so vielen Besuchern haben wir gar nicht gerechnet. Vielen Dank“, sagte Ahrend.

Das Privileg des ersten Liedes gebührte dem Gemischten Chor Immekath, der „Kein schöner Land“ vortrug. Es folgte der Frauenchor Steimke, der vor allem für „Dat noch in 100 Johren“ und „Wochenend und Sonnenschein“ viel Applaus bekam. Der Männerchor Eintracht Gardelegen ging „Über den Wolken“ auf „Wanderschaft“ und besang den „Schweinetango“. Bevor es eine rund 30-minütige Pause mit Kaffee und Kuchen gab, ließen alle Chöre noch das schöne Jeetzetal hochleben.

„Mit frischem Lebensmut“ brachte der Gemischte Chor Berkau/Bismark im Anschluss zum Beispiel „Der Freundschaft Band“ und „Zum Tanze, da ging ein Mädel“ zu Gehör.

Für stehende Ovationen sorgte danach der Männergesangverein aus dem zu Brome gehörenden Altendorf, der zuletzt 2015 in Immekath, der Heimat seines Chorleiters Friedhelm Klopp, aufgetreten war. Bereits nach den ersten Takten hatten die Altendorfer das Publikum in ihren Bann gezogen. Die Zuhörer zeigten sich vom Können der Niedersachsen, in deren Reihen sich auch etliche jüngere Sänger befinden, ziemlich beeindruckt und spendeten für das Schifferlied, das Wanderlied, „Mein kleiner grüner Kaktus“ und „Ich wollte nie erwachsen sein“ tosenden Beifall.

„Bunt sind schon die Wälder“. Damit leitete der Gemischte Chor Immekath nicht nur zum nahenden Herbst, sondern auch zum Finale dieses Chorkonzertes über, das sämtliche Chöre mit dem Volkslied „Ein Heller und ein Batzen“ und einem kräftigen „Heidi, heido, heida“ beendeten.