Klötze/Gardelegen l Der Nebenjob als Weihnachtsmann ist aus der Mode gekommen. Immer weniger Männer schlüpfen am Heilig Abend oder schon Tage vor dem Fest in den roten Mantel, um die Mädchen und Jungen mit Geschenken zu erfreuen. Anfragen von Privatpersonen oder von Vereinen sowie Kindertagesstätten, einen Weihnachtsmann für den 24. Dezember zu buchen gab es auch in diesem Jahr im Stendaler Arbeitsamt auch wieder. Doch wie Stendals Pressesprecherin Carolin Piehl sagte, konnten die Anfragen aus dem Raum Gardelegen und Klötze nicht erfüllt werden, weil sich keine Person in

 

Die Nachfagen, einen Weihnachtsmann für den Heilig Abend oder schon Tage zuvor ist wieder groß. Doch es finden sich immer weniger Männer, den roten Mantel zu tragen.

Der Klötzer Hermann Blecher hat über 22 Jahre lang am Heilig Abend sowie am ersten und zweiten Weihnachtsfeiertag für leuchtende Augen, aber auch für kleine Freudentränen mit seinem Erscheinen bei den Sprösslingen in den Wohnzimmern gesorgt. Doch vor zwei Jahren legte der mittlerweile 72-Jährige die Rute aus gesundheitlichen Gründen in den Ecke. Bis zu acht Familien suchte er am Abend des 24. Dezember auf. „Es hat viel Spaß gemacht, die heranwachsenden Kinder jedes Jahr zu sehen. Ich kannte zu jedem Kind eine kleine Geschichte“, schaut der Senior mit Freude zurück. Er bedauert sehr, dass er diesen Nebenjob aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben kann. Seine Frau freut sich jedenfalls, dass er am heiligabend seit zwei Jahren immer pünktlich zu ist und es schon Einen Nachfolger hatte der Klötzer auch. Doch der hielt nur ein Jahr durch. „Es war ih zu viele Stress und zu wenig Geld“, meinte Blecher. „Man muss diesen Job für die wenige Tage im Jahr mit Leidenschaft ausüben und dafür zeit haben. Ansonsten sollte man keinen Weihnachtsmann spielen. Das merken die Kinder auch“, rät er.

 

Anders sieht hingehen in der östlichen Altmark aus. Dort konnte die über 15 Anfragen bei der Anfragen bei der Arbeitsagentur komplett erfüllt werden.

 

 

 

Der Klötzer Hermann Blecher