Klötze l Für die Gardelegener Straße in Klötze wurde im städtischen Haushaltsplan ein Betrag von 60.000 Euro eingestellt. Für 2021 ist eine weitere Ausgabe in Höhe von 390.000 Euro vorgesehen. Fördermittel wurden beantragt, aber noch nicht bewilligt. Erhofft wird eine Summe von 300.000 Euro.

Bei der Gardelegener Straße handelt es sich um ein Teilstück der Landesstraße 19. Aber was ist hier eigentlich das Problem? Und was soll dagegen unternommen werden?

„Die Straße ist sehr rund. Die Pflasterung wurde bituminös überbaut. Es gibt Defizite in der Querneigung und auch bei der Regenentwässerung“, erklärt Manfred Krüger auf Anfrage der Volksstimme.

Es kann noch dauern

Er ist Regionalbereichsleiter der Landesstraßenbaubehörde in Stendal und kommt zu dem Schluss: „Die Defizite haben uns dazu veranlasst, eine grundhafte Sanierung ins Auge zu fassen, wobei die Stadt Klötze in diesem Zuge die Nebenanlagen in Schuss bringt.“ Als Nebenanlagen gelten beispielsweise Gehwege und Grünstreifen.

Dass die Maßnahme 2020 oder 2021 stattfindet, schließt Krüger aus, „eher 2022/23“. Es geht auch nicht um die ganze Gardelegener Straße, sondern nur um den Abschnitt vom Bereich der Fußgängerampel nahe der Feuerwehr bis zur Tankstelle beziehungsweise dem Ortsausgang in Richtung Schwiesau, wie der Regionalbereichsleiter erläutert.