Klötze l Rund zwei Wochen lang konnten Mitarbeiter der Stadtverwaltung von Klötze ein Elektroauto ausprobieren. Zur Verfügung gestellt hatte den lautlosen Flitzer der Energieversorger Avacon. Diese 14 Tage sind nun vorbei. Die Fahrten mit dem Elektrofahrzeug riefen bei den Nutzern gemischte Gefühle hervor.

„Teilweise bin ich begeistert von der Technik“, resümierte Hauptamtsleiter Christian Hinze-Riechers. „Insgesamt haben wir gute Erfahrungen mit dem E-Auto gemacht.“

Anfangs sei das Fahren damit natürlich sehr gewöhnungsbedürftig gewesen, berichtete er. Zumal das Auto lautlos über die Straßen saust. „Manchmal musste ich schon ganz genau hinhören, ob der Motor denn schon läuft“, nannte Christian Hinze-Riechers ein Beispiel.

Das kann auch schnell problematisch für Passanten werden, die ein Elektroauto nicht mehr kommen hören. Damit obliegt den Fahrern aber eine größere Verantwortung.

Allerdings hat das getestete Auto nur eine Reichweite mit einer Batterieladung von 200 Kilometern. Fahrweise und Witterung würden die Reichweite zusätzlich beeinflussen, erläuterte Hinze-Riechers. Sein Fazit: „Wenn das Netz zum Aufladen der Akkus verdichtet wird, wäre das auch was für die Stadt. Derzeit ist das aber kein Thema.“