Klötze l In Sachsen-Anhalt geht die Schule wieder los – die langen Sommerferien sind vorbei. Damit endet für viele Westaltmärker auch die Urlaubszeit. Zum Sonnenbaden an den Meeresstrand oder doch eher zum Wandern in die Berge: Wohin es die Urlauber aus der Einheitsgemeinde Stadt Klötze in der Ferienzeit besonders häufig verschlagen hat, ist nicht bekannt. Klar ist aber, dass auch die Stadt Klötze ein Ziel von auswärtigen Besuchern ist. Insgesamt 9515 Übernachtungen wurden im Jahr 2017 in den örtlichen Beherbergungsbetrieben gezählt. Diese Zahl geht aus einer Aufstellung des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt hervor. Für den Bericht werden die Gäste und die Übernachtungen im Reiseverkehr erfasst.

Vergleicht man die aktuellen Zahlen mit denen für das Jahr 2016, wird deutlich, dass es einen Rückgang bei den Übernachtungen gab. Damals waren es laut Statistik noch 10.769, 2014 sogar knapp über 12.000. Deutlich weniger waren es hingegen noch 2012, als rund 7250 Übernachtungen in der Zeit von Januar bis Dezember gemeldet wurden. Es gibt also ein Auf und Ab. Weniger groß sind die Schwankungen bei den Ankünften, von denen es 2017 laut Bericht 4012 gab. Diese Zahl sagt aus, wie viele Gäste sich in einem Beherbergungsbetrieb angemeldet haben und vorübergehend ein Bett belegten. So wird der Begriff in den Vorbemerkungen des statistischen Berichtes erklärt.

Schlusslicht im Kreis

Eine Aussage darüber, wie viele Urlauber in Hotels und Pensionen in der Stadt Klötze – laut Statistik gab es zum Jahresende fünf geöffnete Betriebe in der Einheitsgemeinde, in denen 111 Betten angeboten wurden – eingecheckt haben, erlauben die Zahlen des Statistischen Landesamtes nicht. Denn wer in einem Gästebett an einem anderen Ort als dem Wohnsitz schläft, kann dafür ganz unterschiedliche Gründe haben, wie es in den Erklärungen weiter heißt. Unter anderem werden auch private und geschäftliche Kontakte genannt, ebenso wie die Teilnahme an Maßnahmen, die zur Wiederherstellung der Gesundheit dienen. Die entsprechenden Daten zur Statistik liefern solche Betriebe, die mindestens zehn Gäste gleichzeitig und vorübergehend beherbergen können, wird weiter ausgeführt. Dazu zählen auch Vorsorge- und Rehabilitationskliniken.

Im Vergleich mit anderen Städten und Gemeinden, die im Bericht aufgeführt werden, war die Stadt Klötze im Altmarkkreis Salzwedel 2017 das Schlusslicht, was die Zahl der Übernachtungen und Ankünfte anging. Ganz vorne mit dabei war Arendsee mit insgesamt 178.166 Übernachtungen in der Zeit von Januar bis Dezember. In Kalbe (Milde) waren es in diesem Zeitraum immerhin 97.681 Übernachtungen, wie aus der Statistik hervorgeht. Und auch die beiden großen Hansestädte standen demnach besser da: In Salzwedel wurden insgesamt 24.134 Übernachtungen gemeldet, in Gardelegen waren es mit 21.836 nicht sehr viel weniger.