Magdeburg l Die Freifläche an der Ecke Brückstraße/Cracauer Straße ist zwar immer noch für den neuen Strombrückenzug reserviert und somit Brachland, doch im Hinterland in Richtung „Zuckerbusch“ entsteht in den kommenden Monaten Stück für Stück ein neues Wohn- und Gewerbeviertel.

Insgesamt sollen ca. 30.000 Quadratmeter Brachfläche erschlossen werden. Die Liste der Interessenten für dieses Wohngebiet ist bereits heute schon lang. Im südlichen Bereich der Fläche sollen sich vor allem Häuslebauer austoben können.

47 Eigenheimgrundstücke stehen zur Verfügung. Ein Großteil sei schon reserviert, berichteten Marion und Volker Epperlein vom Bau-/Planungsbüro Epperlein beim symbolischen Spatenstich am Montag.

Vorbereitung läuft seit 2012

Seit 2012 arbeitet das Unternehmerpaar an der Erschließung des Geländes und verhandelte mit der Stadt um das Baurecht für das Grundstück. Jetzt kann es endlich losgehen.

Die Bauarbeiten zur Erschließung des Baugebiets haben begonnen. Geplant sind zunächst die technischen Erschließungsarbeiten für Trink- und Abwasserleitungen, Gas- und Elektroanschlüsse, Telefon- und Internetleitungen, die Straßenentwässerung sowie für die Beleuchtung. Voraussichtlich im April nächsten Jahres können potenzielle Eigenheimbauer im Baugebiet dann damit beginnen, ihre Pläne in die Tat umzusetzen.

Welchen Straßennamen das Areal tragen wird, steht noch nicht fest. Investorin Marion Epperlein warf schon mal die Bezeichnung „Zur Friedrichstadt“ in die Runde und verwies auf den historischen Bezug des Straßennamens. Der Stadtteil Brückfeld hieß früher Friedrichstadt.

Zum symbolischen Spatenstich hatte das Unternehmerpaar Geschäftspartner und Vertreter der Stadt eingeladen. Darunter auch Magdeburgs Baubeigeordneter Dieter Scheidemann, der sich bei Marion und Volker Epperlein für die gute und beharrliche Zusammenarbeit bedankte.

2,8 Millionen Euro werden investiert

„Die Nachfrage nach Eigenheimen ist in Magdeburg nach wie vor sehr hoch. Daher ist es wichtig, dass neue potentielle Baugebiete erschlossen werden. Für die Stadt war es wichtig, dass der Ablauf mit dem geplanten Bau des neuen Strombrückenzuges koordiniert wird“, so Scheidemann. 2,8 Millionen Euro investiert das Bau-/Planungsbüro Epperlein in das ehemalige Bahngelände.