Magdeburg l Die Umsetzung der bunt angestrahlten Rathausfassade in Magdeburg im Stil des Neuen Bauens lässt noch auf sich warten. Auf Antrag der SPD-Fraktion im Stadtrat war das bereits 2017 beschlossen worden. Nun unternehmen die Ratskollegen aus der CDU/FDP/BfM-Fraktion einen weiteren Vorstoß das Alte Rathaus schöner zu machen.

Wigbert Schwenke und Klaus Kutschmann schlugen auf der jüngsten Sitzung per Antrag vor, dass die Nord- und Ostfassade gestaltet werden sollten. Diese zeigen sich bislang „wenig attraktiv und eher trist“, erklären die beiden. Um das zu ändern, soll „die Geschichte der Stadt mit ihren Höhepunkten, Krisen und Entwicklungen“ dort dargestellt werden.

Ein einfacher Farbanstrich würde nicht reichen, da sind sich die beiden einig. „Die äußere Verschönerung des rekonstruierten Rathauses soll in diesem Sinne ein weiterer Baustein zu einer Steigerung der Attraktivität des Rathauses, des Alten Marktes und damit auch der Innenstadt sein“, beschreiben sie.

Ein „touristisches Highlight“ schwebt ihnen vor, das auch der Bewerbung zur Kulturhauptstadt 2025 helfen soll. Das Projekt soll langfristig unter Beteiligung der Magdeburger angegangen werden und spätestens im Jahr 2031 umgesetzt sein, heißt es im Antrag. Die Ratskollegen hatten dagegen keine Einwände und haben das Papier beschlossen. Es wird nun in den Fachausschüssen diskutiert.