Magdeburg l Vermutlich vor Schreck ist am Mittwochvormittag ein Schaf in ein fünf Meter tiefes Schleusenbecken bei Magdeburg-Rothensee gesprungen. Mehr als 20 Minuten hatte es sich dort, vollgesogen mit Wasser, noch an der Oberfläche halten können. Doch dann ließen die Kräfte des Tieres nach.

Zunächst war die Feuerwehr an einen falschen Ort gerufen worden. Die Einsatzkräfte suchten an der Elbe in Höhe Wissenschaftshafen, ehe sie den richtigen Ort übermittelt bekamen. Dort war nach Auskunft der Feuerwehr mittlerweile schon die Wasserschutzpolizei mit der Rettung des Tieres beschäftigt. Allerdings sei es sehr schwierig gewesen, das völlig verängstigte Schaf ans und vor allem ins Boot zu hieven. Und allein fand das Tier keinen Weg aus dem Becken.

Letztendlich ließen die Kräfte des Tieres nach, so dass Polizei und Feuerwehr das Tier nur noch tot bergen konnten, wie ein Feuerwehr-Sprecher gegenüber der Volksstimme erklärte.

Warum das Tier in Panikgeraten und in das Becken gesprungen war, ist unklar. Zuvor soll ein Spaziergänger mit einem Hund dort entlang gelaufen sein.