Magdeburg l Die Erfahrungen, die Philipp Hacker als Betreiber der Lasertag-Arena im Einkaufscenter Elbepark vor den Toren Magdeburgs vor etwas mehr als zwei Jahren gesammelt hat, lässt er in die neue Anlage einfließen. Nach einem halben Jahr Umbauzeit ist aus dem Gewerbeobjekt in der Leipziger Chaussee 23, das bis 2017 als Filiale des Discounters Aldi genutzt wurde, ein futuristischer Freizeitpark für Lasertag geworden. Man könne auf die neueste Technik – Westen und drahtlose Empfänger/Funkadapter – zurückgreifen, die in diesem Segment derzeit verfügbar sei, so der 26-Jährige.

Auf einer Fläche von 1000 Quadratmetern ist eine labyrinthartige Landschaft mit fluoreszierenden Bildern eingerichtet worden, die von einem kanadischen Künstler gestaltet wurde. Sphärische Musik im Surround-Sound unterstützt den Eindruck, dass die Spieler aus einem Computerspiel in die Szenerie springen. Sie bewegen sich unter Schwarzlicht und in Nebelschwaden in dem Parcours.

Lasertag ist ein Teamspiel, bei dem es Verstecke zu finden und Gegenspieler mittels Phaser (über Infrarotlicht) zu markieren gilt – englisch: tag. Bis zu 30 Spieler können sich zeitgleich in der abgedunkelten Anlage bewegen. „Die Resonanz ist bislang sehr gut, wir stoßen mit dem Angebot ab dem Schulalter bei fast allen Generationen auf Interesse“, so Hacker.

Bilder

Beim Gestalten der Anlage sei bewusst auf kriegs- und gewaltverherrlichende Optiken oder militärische Parallelen verzichtet worden. Von Computerspielen, die gemeinhin auch als Ballerspiele bezeichnet werden, distanziere man sich. „Hier geht es um Geschicklichkeit, Spaß und das Team. Daher nutzen auch Unternehmen das Angebot zum Beispiel als Teambuildingmaßnahme oder für Firmenfeiern“, verweist Philipp Hacker. Sie können etwa für Schulungen einen separaten Bereich nutzen, der eigens für sie eingerichtet wurde.