Magdeburg l Die Zukunft des Universitätsplatzes in Magdeburg gibt es am 12. November 2018 im Alten Rathaus zu sehen. Dann werden die Entwürfe von zehn Architektenbüros aus Deutschland und den Niederlanden für die Bebauung der Ostseite erstmals öffentlich präsentiert. Sie waren im Rahmen eines städtebaulichen Wettbewerbs eingereicht worden.

Mit der Vorstellung im Rathaus soll die Meinung der Öffentlichkeit eingeholt werden, die dann in die Entscheidung der Wettbewerbsjury einfließen soll. Sie tagt am Tag darauf und bestimmt den oder die Gewinnerbeiträge.

Keine Architekten aus Magdeburg dabei

Veranstaltet wird die Präsentation von der Grundtec Bauregie GmbH, die das 10.500 Quadratmeter große Areal im Vorjahr erworben hatte. Gemeinsam mit dem Stadtplanungsamt waren die Architektenbüros ausgewählt worden, alle sagten sofort zu. Dabei sind bewusst keine aus der Region dabei, um „einen neuen Blick von außen zu haben“, wie Geschäftsführer Rollandy Horvath erklärt.

Aufgabe war eine Neubebauung „mit einer architektonisch und städtebaulich hochwertigen, eigenständigen Bebauung für einen vielfältigen Nutzungsmix“. Ein Brückenschlag zur nördlich anschließenden Universität sowie Ideen für die Flächen zwischen Weitlingstraße und Gustav-Adolf-Straße sowie den Vorplatz des Theaters waren ebenfalls gewünscht.

Auch Stadtverwaltung Magdeburg in Jury

Zur Wettbewerbsjury gehören u. a. Getec-Chef Karl Gerhold, deren Tochter die Grundtec ist, Vertreter der Stadtverwaltung Magdeburg und des Gestaltungsbeirates sowie Horvath selbst.

Alle Interessierten sind eingeladen, sich die anonymisierten Entwürfe anzuschauen und ein Votum abzugeben, das der Jury mitgeteilt wird. Die Präsentation findet von 18 bis 21 Uhr im Franckesaal des Rathauses am Alten Markt statt.

Erst nach der Jury-Entscheidung werden alle Entwürfe veröffentlicht. Voraussichtlich 2020 könnte dann die Umsetzung starten.