Geschlecht

'Schwules' Rosa: Was kann ich tun, damit mein Kind kein Sexist wird?

Immer noch werden Babys und Kleinkinder mehrheitlich in Rosa und Blau gekleidet. Dahinter stecken uralte Geschlechterklischees, die schon früh auf die Kleinsten abfärben. Wer Angst davor hat kleine Sexisten aufzuziehen, dem raten die Magdeburger Experten für geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe zu einem bestimmten Vorgehen.

Von Luise Schendel Aktualisiert: 22.02.2022, 17:23
Wenn ein Kind zur Welt kommt sind für die Eltern vor allem das Geschlecht und die Gesundheit des Babys wichtig. Doch gerade die Frage nach dem Geschlecht wirkt sich auf das gesamte Leben des Neugeborenen aus. Symbolbild:
Wenn ein Kind zur Welt kommt sind für die Eltern vor allem das Geschlecht und die Gesundheit des Babys wichtig. Doch gerade die Frage nach dem Geschlecht wirkt sich auf das gesamte Leben des Neugeborenen aus. Symbolbild: dpa

Magdeburg/Hamburg - Im Herbst vergangenen Jahres legte ein großer dänischer Spielzeughersteller eine Studie vor, aus der hervorging, dass es Jungen immer noch peinlich ist, beim Spielen mit Mädchenspielzeug gesehen zu werden. Zugleich zeigte sich in den Befragungen von Kindern weltweit, dass Eltern immer noch ihre Sprösslinge dazu ermunterten, klassische Rollenbilder nachzuahmen. Demnach sollten Mädchen im Spiel kochen und sich schminken, während bei Jungs ein technisches und naturwissenschaftliches Verständnis gerne gesehen war. Es sind Rollenverständnisse, die Kinder in der Folge zu kleinen Sexisten werden lassen können. Wie Eltern das verhindern können, verraten Stevie Schmiedel, Gründerin des Hamburger Vereins Pinkstinks, und die Magdeburger Team vom Kompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe Sachsen-Anhalt (KgKJH).

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