Magdeburg l Für großes Interesse haben am 17. August 2018 die Arbeiten vom Team des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes am Magdeburger Pegelhaus gesorgt. Weil der Zulauf verschlammt war, blieb die Anzeige an der Strombrücke bei 50 Zentimetern stehen. Inzwischen zeigt das Pegelhaus einen Wert von 48 Zentimetern an.

Damit ist der niedrigste Wert vom 22. Juli 1934 erreicht. Ob dieser Wert noch unterschritten wird und damit ein neuer Tiefststand erreicht wird, bleibt abzuwarten. Zumindest ist aber die Technik soweit vorbereitet, dass er auch gemessen werden kann.

Durchfluss der Elbe gemessen

Den niedrigen Wasserstand nutzten auch die Mitarbeiter des Landesbetriebes für Hochwasserschutz. Sie maßen mit orangefarbenen Schwimmern den Durchfluss der Elbe, um die alte Messdaten zu überprüfen. 

Passanten, die zufällig am Pegelhaus vorbeikamen, nutzten die Gelegenheit, um Fotos zu machen. 

Beim Hochwasser im Juni 2013 hatte die Elbe den historischen Höchststand von 7,47 Metern erreicht und damit die Stadt Magdeburg in einen Ausnahmezustand versetzt. Inzwischen wurden und werden zahlreiche Maßnahmen umgesetzt, um für künftige Hochwasser gewappnet zu sein.