Magdeburg l Einen ungewöhnlichen Einsatz hatte die Autobahnpolizei am Sonntag, 4. Oktober 2020, gegen 7.15 Uhr auf der Autobahn 2 in Höhe Magdeburg: In der dortigen Baustelle in Fahrtrichtung Hannover hatte ein 47-jähriger Autofahrer seinen Pkw Opel auf dem rechten Fahrstreifen abgestellt, weil ihm der Sprit ausgegangen war.

Zu Fuß machte sich der Mann daraufhin auf den Weg, um Kraftstoff zu holen. Als eine Streife der Autobahnpolizei vor Ort eintraf, war der Mann mittlerweile von einer nahegelegenen Tankstelle mit Kraftstoff zu seinem Auto zurückgekehrt. Nachdem der Opel wieder fahrbereit war, wurde der Mann unter Begleitung der Autobahnpolizei von der A2 geleitet, teilte ein Sprecher der Autobahnpolizei am Sonntag mit.

Drogenspürhund angefordert

In der anschließenden Kontrolle sei der Fahrer sehr nervös und unkooperativ gewesen, so der Polizeisprecher. „Ein durchgeführter Drogentest brachte Licht ins Dunkle, denn dieser war positiv auf Amphetamine“, so der Sprecher. Weiterhin habe der 47-Jährige keinen gültigen Führerschein vorlegen können.

Eine Durchsuchung der Sachen, die der 47-Jährige bei sich hatte sowie seines Autos brachte einige Betäubungsmittel-typische Utensilien zum Vorschein, die durch die Beamten sichergestellt wurden. Ein angeforderter Drogenspürhund brachte keine Betäubungsmittel zum Vorschein.

Da der Mann nicht fahrtauglich war, wurde er von der Polizei zum Bahnhof gebracht, von wo aus er seine Heimreise antreten konnte. Den Mann erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen Fahrens ohne Führerschein und unter Einfluss von Betäubungsmitteln sowie wegen Besitz von Betäubungsmitteln.