Magdeburg (vs) l Die Polizei in Magdeburg hat eine illegale Corona-Party aufgelöst. Der Vorfall ereignete sich am 30. November 2020 gegen 9.30 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt wurde die Bundespolizei in Magdeburg durch Mitarbeiter der Deutschen Bahn informiert, dass sich im Bereich der Saalestraße im Magdeburger Stadtteil Rothensee in einem stillgelegten Bahngebäude beziehungsweise Bunker mehrere Personen aufhalten sollen und feiern.

Sofort seien mehrere Streifenwagen zum Ort gefahren, teilte die Polizei mit. Tatsächlich hätten sich in dem Bunker sieben Männer und zwei Frauen befunden, die schon die ganze Nacht dort eine Geburtstagsparty mit kompletter Musik- und Lichtanlage gefeiert haben sollen, so die Polizei.

Crystel Meth und Medikamente gefunden

Dabei sollen die Beteiligten im Alter zwischen von 32 und 45 Jahren auch Drogen konsumiert haben. Reste von vermutlich Crystal Meth und dem verschreibungspflichtigen Medikament Tilidin seien bei drei Personen fest- und sichergestellt worden, hieß es weiter. Zudem stellten die Beamten noch eine Geldbörse sowie eine Krankenkassenkarte, die keinem der Feiernden zugeordnet werden konnte, sicher. Ein 37-Jähriger wurde angetroffen, der offenbar gegen Bewährungsauflagen verstoßen hatte.

Die Deutschen müssten sich nun wegen Hausfriedensbruchs und illegalen Besitzes von Betäubungsmitteln verantworten. Zudem bekamen sie die Auflage, ihren Unrat innerhalb von 24 Stunden aus dem Bunker zu entfernen, teilte die Polizei weiter mit.