Arneburg-Goldbeck

Rat will Schulverbund ab 2023/24

Andere Einzugsbereiche und ein Schulverbund: So möchte der VG-Rat Arneburg-Goldbeck die kinderarme Idener Schule retten.

Goldbeck/Iden l Ab dem Schuljahr 2023/24 sollen die Grundschulen in Goldbeck als Hauptstandort und Iden als Nebenstandort einen Schulverbund bilden. Der Arneburg-Goldbecker Verbandsgemeinderat fasste diesen Beschluss, um den Erhalt des Grundschul-Trios und speziell der Idener Einrichtung auch auf längere Sicht sicherzustellen. Mit diesem Verbund wird es neue Einzugsbereiche geben.
Schul- und Sozialausschuss-Vorsitzende Gabriele Andert schilderte während der Diskussion bei der Sitzung des Verbandsgemeinderates am Montagabend in Arneburg die Beweggründe des Ausschusses. Deren Mitglieder empfahlen den Schulverbund. „So lange wie möglich sollten die Standorte selbstständig bleiben“, wäre der Wunsch. Allerdings sinken die Schülerzahlen. Das mache sich insofern bemerkbar, dass Iden unter der Mindestschülerzahl von 60 rutschen würde. Deshalb müsse der Rat reagieren. „Der Antrag auf den Schulverbund ist spätestens 2022 zu stellen“, betonte Ronny Gabel, Teamleiter Steuerungsunterstützung. Wenn Iden als Standort seine Selbstständigkeit erst einmal eingebüßt hätte, sei der geplante Verbund nicht mehr in die Realität umzusetzen. Das sei von der Politik so kommuniziert worden.