Hochwasser in Magdeburg

Rotehornpark unter Wasser

Magdeburg. Der Magdeburger Stadtpark Rotehorn steht unter Wasser: In den Morgenstunden wurde mit dem Heinrich-Heine-Weg einer der letzte Zugang in den südlichen Bereich des Parks überspült. Auch die Ausflugsgaststätten um den Adolf-Mittag-See stehen unter Wasser. Die Wirte hatten – wie die Volksstimme berichtete – in den vergangenen Tagen noch verzweifelte Versuche unternommen, um die Einrichtungen in ihren Gaststätten zu schützen.

Auch die nördliche Zufahrt in den Park ist behindert: Auf dem Kleinen Stadtmarsch hat sich unterhalb der Strombrücke eine große Wasserlache behindert, an der Einfahrt vom Zollhaus ist wegen Hochwassers gesperrt. Aussichtsturm und Stadthalle haben den Betrieb eingestellt, auch das Landesfunkhaus des MDR ist vom Hochwasser betroffen.

Der Magdeburger Rotehornpark ist ein Gebiet, von dem Teile bei Hochwasserereignissen in der sachsen-anhaltischen Landeshauptstadt regelmäßig überflutet werden. Als südlicher Teil des Werders ist das Gebiet von Alter und von Stromelbe umschlossen. Der Rotehornpark gehört zum sachsen-anhaltischen Tourismusprojekt Gartenträume.

Entstanden ist das Parkgelände ab den 1870er Jahren. Neben dem ehemals zur Stadtbefestigung gehörenden Fort XII sind das Gelände der Theaterausstellung mit Stadthalle und Albinmüllerturm, der Schaufelraddampfer Württemberg und die Marieninsel markante Punkte in dem weitläufigen Gelände.

Die Taube Elbe, die sonst als alter Elbarm kaum Fließbewegung aufweist, hat sich inzwischen in einen Strom verwandelt.

Die Volksstimme hat einen Rundgang über die überschwemmten Flächen unternommen. Beachten Sie auch die Bilderstrecke!