Magdeburg l Am 19. November 2020 geht Magdeburg nicht nur ein, sondern mehr als eine Million Lichter auf. Am späten Nachmittag wird die beliebte Lichterwelt in kleinem Rahmen eröffnet, kündigte die Stadt an. Dann sollen wieder mehr als 60 große Elemente, 500 Kugeln und 320 Laternen in der Stadt funkeln und strahlen.

Schon 2019 – im Jahr der Premiere – war sie ein voller Erfolg. In Tausenden Fotos schickten Magdeburger und ihre Gäste die weihnachtliche Glitzerwelt mit Motiven der Stadt via Internet um die ganze Welt. Sie sollte ein viraler Hit werden und wurde es auch. Das soll sich in diesem Jahr trotz Corona-Pandemie wiederholen - auch wenn wegen der Krise deutlich weniger Touristen in die Stadt kommen werden und auch der Weihnachtsmarkt nicht in gewohnter Form lockt.

Neben den bekannten Motiven wie dem Halbkugelversuch auf dem Domplatz reihen sich in diesem Jahr neue Installationen in die Lichterwelt ein. Dies sind:

▶ Ab 1. Dezember soll am Alten Markt am Gebäude der IHK jeden Tag ein neues Türchen eines Adventskalenders erstrahlen.

▶ Eine beleuchtete Weihnachtskrippe soll ab dem 1. Advent vor dem Westportal des Magdeburger Doms leuchten. Zeitgleich werde nur wenige Meter weiter vor der Kathedrale St. Sebastian die Heiligen Drei Könige mit ihren Geschenken für das Jesuskind erstrahlen.

▶ Im Domviertel soll erstmals eine Otto-Figur zum Leuchten gebracht werden.

▶ Vor dem Hauptbahnhof soll ein acht Meter hoher Baum für Weihnachtsstimmung sorgen.

▶ Wer seine Liebe zu Magdeburg festhalten will, sollte unbedingt ein Foto vor dem Kloster Unser Lieben Frauen mit dem „I love MD“-Spruch einplanen.

▶ Die beleuchtete Innenstadt werde ergänzt durch die Fassadengestaltung in der Großen Klosterstraße, Ecke Regierungsstraße.

▶ In Ottersleben soll ein Otter funkeln.

▶ In Reform sollen zwei Nussknacker im Bunten Weg aufgestellt werden.

▶ In Rothensee erstrahle unter anderem eine LED-Silhouette.

Die Lichterwelt bleibt frei zugänglich und kann bis 2. Februar 2021 unter Einhaltung des Mindestabstands besucht werden. Die Veranstalter bitten zudem um das Tragen einer Maske. Bei zu geringem Abstand ist diese sogar Pflicht.