Magdeburg l Ein Kindergartenausflug hat am Freitagnachmittag im Magdeburger Norden ein tragisches Ende genommen: ein Zweijähriger ist im Neustädter See ertrunken. Gegen 12 Uhr war die Gruppe aus mehreren Betreuern und Kindern im Bereich des Neustädter See’s unterwegs. Plötzlich war eines der Kinder verschwunden. Sofort wurden durch die Polizei umfangreiche Suchmaßnahmen eingeleitet, jedoch blieb der Zweijährige zunächst verschwunden. Rund anderthalb Stunden wurde mit einem massiven Kräfteaufgebot und einem Hubschrauber nach dem Jungen gesucht.

Gegen 13.30 Uhr entdeckten Polizeibeamte das Kind auf der Wasseroberfläche treibend. Die Beamten sprangen ins Wasser und retteten den Jungen. Noch vor Ort begannen mehrere Polizisten mit der Wiederbelebung. Ein Notarzt der mit dem Rettungshubschrauber eingeflogen wurde, setzte die Maßnahmen fort. Wie Polizeisprecherin Tracy Bertram am Freitagnachmittag mitteilt, hat das Kind nicht überlebt. Kriminaltechniker seien derzeit vor Ort und würden Spuren sichern. Auch Zeugen würden befragt. „Wir müssen nun klären, wie es zu dem tragischen Vorfall kommen konnte."

Vor Ort waren auch Notfallseelsorger des Kriseninterventionsteams vor Ort. Sie betreuten neben Angehörigen auch mehrere Beamte, die das Kind gerettet und reanimiert hatten.

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